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Interview mit Britt Älling und Rezension

Heute habe ich mal wieder ein Kinderbuch für dich. Ein Kinderbuch, das mich total begeistert hat. Brit Älling hat es geschafft, Meerestieren eine Stimme zu geben und gleichzeitig darüber auf ihr Herzensthema hinzuweisen. Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, kannst du dir die beigefügte Podacastfolge anhören oder dich auf der Seite des Vereins Sharkproject umsehen.  

Darum geht es 

Mari, das junge Stachelrochenmädchen geht eine Freundschaft mit dem Riffhai Nik ein. Das passt Maris Mutter nicht, die ihr erst mal die kleinwüchsige Tante Rochelle auf den Hals hetzt. Niks Familie kann mit dieser Freundschaft auch nichts anfangen, so dass die beiden beschließen, während des Aufenthalts von Rochelle ihre Freundschaft im Verborgenen weiterzuführen. Doch dann kann Nik sich nicht mehr gegen einen längeren Ausflug mit anderen Haien wehren, denn sein Bruder setzt ihn unter Druck. Mari wartet voller Angst auf Nik, denn die Schildkröte Eret, die schon weit gereist ist, berichtet ihr von den Gefahren, die Haien im offenen Meer drohen.  

Viele Erklärungen zu den Meeresbewohnern 

Ich bin nicht sehr bewandert, was Meeresbewohner angeht. Ich kenne mich lediglich ein ganz kleines bisschen mit Oktopoden aus, weil ich vor einiger Zeit ein wundervolles Buch darüber gelesen habe und mich seitdem dafür interessiere. Daher war es auch für mich interessant, die Eigenheiten der Meeresbewohner, die in dem Buch vorkommen, erklärt zu bekommen.  

Nicht nur Mari und Nik spielen eine Rolle, sondern auch Ermano, der Einsiedlerkrebs; Mimi, der hysterische Oktopus; Panu, die Languste; Eret, die Schildkröte; Fava, die Muräne und einige andere Figuren, die Mari nahe sind. Jeder von ihnen hat eine eigene Stimme, die ihre Art charakterisiert. Außerdem hat die Autorin auch die Lebensweise der einzelnen Tiere so erklärt, dass es für Kinder verständlich ist.  

Zahlreiche Illustrationen, die die Britt Älling selber erstellt hat, helfen den Kindern sich die Tiere besser vorstellen zu können.  

Wundervolles Buch 

Selbst als Erwachsene hat mir das Buch total gut gefallen, weil die einzelnen Figuren liebenswert waren. Beispielsweise suchen Mari und Nik für die Muräne Fava eine neue Wohnung, da sie in der alten Unterkunft nicht bleiben konnte. Es ist natürlich alles ein wenig vermenschlicht, damit die Kinder sich alles genau vorstellen können. Und auch das Thema, um das es der Autorin geht, kommt gut, aber natürlich nicht zu grausam unter. Das Buch ist für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren geeignet.  

Das Buch wurde mir von Britt Älling zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  

Ich habe ein Podcast-Interview mit der Autorin zu diesem Buch geführt.  



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Seiten: 108 

Herausgeber: BoD – Books on Demand 

Erscheinungstermin: 11. November 2022 

ISBN: ‎978-3754379783 

Über die Autorin (Quelle: Amazon): 

Britt Älling, ist das Pseudonym einer schwedisch – deutschen Schriftstellerin, die mit ihrer Familie im bayerischen Fünfseenland lebt. Die Biologin und Juristin wurde 1971 am Tegernsee geboren und illustriert ihre Geschichten selbst. Weitere Bücher und Entenmärchen der Autorin sind im Handel erhältlich. Mehr Infos auch im Internet und auf Instagram: http://www.brittaelling.de Instagram: @britt.aelling 




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Jagd auf den Serienmörder

Im letzten Jahr habe ich den zweiten Teil der Polizeireporterin-Reihe von Hanna Paulsen gelesen. Nun ist Teil 3 “Tod im Feuilleton” erschienen. Diesmal hat sich die Autorin das Thema Serienmörder für ihr Buch ausgesucht.  

Darum geht es 

Als an der Jungfernbrücke erneut eine Leiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Beide Morde sollten wie Selbstmorde aussehen, denn die Jungfernbrücke ist dafür bekannt, dass Paare dort Liebesschlösser anbringen. Es wäre also nicht abwegig, wenn Menschen mit Liebeskummer sich dort hinunterstürzen würden.  

Dann stellt sich heraus, dass die Morde der Kulturszene zuzuordnen sind. Daher beschließt Gesas Chefin, dass sie und ihr Kollege Björn undercover als Kulturjournalisten arbeiten sollen um Informationen für neue Artikel über die Todesfälle zu bekommen. Gesa, die eigentlich zur Polizei gehen wollte und nicht zur Zeitung, versucht nun mit allen Mitteln herauszufinden, wer der Mörder ist.  

Hoffnung für Gesas Freund Christian 

Gesa war vor ihrer Karriere als Polizeireporterin als Kriegsreporterin in Kriegsgebieten unterwegs. Zusammen mit ihrem Freund Christian war sie in Syrien als er verschleppt wurde. Sie macht sich bis heute Vorwürfe, dass sie nicht ausreichend nach ihm gesucht hat und wie es überhaupt dazu kommen konnte. Nun meldet sich ein Freund eines ehemaligen Kollegen, der von einer befreiten Geisel berichtet. Diese ehemalige Geisel erklärt sich bereit, mit Gesa über Christian zu reden. Dieser Erzählstrang hat besonders viel Spannung erzeugt, da der Verlust von Christian schon von Beginn an eine große Rolle in der Reihe spielt. Da Gesa immer noch nicht mit ihrem verschollenen Freund abschließen konnte, kann sie sich auch auf nichts Neues einlassen, obwohl sie sich zu Björn hingezogen fühlt.  

Die Suche nach dem Täter 

Gesas Kollege Björn war zuvor Kulturjournalist, der in dieser Sparte total aufgegangen ist. Er stellt Gesa seinen Freunden und ehemaligen Kollegen vor und unterstützt sie bei den Reportagen über die Kulturszene, die Gesa so verhasst sind. Nicht nur, weil sie sich in Kunst, Kultur etc. nicht so gut auskennt, sondern vor allem, weil ihr Herz einfach für die Polizeiarbeit schlägt.  

Schon wie in den vorherigen Teilen kann Gesa sich nicht beherrschen und muss sich immer wieder in Polizeiangelegenheiten einmischen und bringt sich und diesmal auch Björn in Gefahr. Sie nimmt immer wieder mit Mitgliedern der Szene Kontakt auf und versucht Informationen aus ihnen herauszubekommen. Das war für mich schon ziemlich waghalsig, weil sie keinerlei Rückhalt hat, da meistens keiner von ihrem Vorhaben weiß, nicht mal Björn.  

Spannender Krimi mit einer mutigen Reporterin als Ermittlerin 

Mir hat schon bei den vorherigen Teilen gefallen, dass eine Journalistin ermittelt hat. Krimis mit Ermittlern, die bei der Polizei angesiedelt sind, gibt es schon zuhauf. Durch den Fall und Gesas Sorgen um ihren verschleppten Verlobten hält die Autorin die Spannung die ganze Zeit aufrecht. Die gut 360 Seiten habe ich sozusagen in einem Rutsch weg gelesen.  

Das Buch wurde mir von Hanna Paulsen zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.

Bisher sind folgende Teile erschienen:  

1. Der tote Journalist 

2. Feuer im Alten Land  

3. Der Tod im Feuilleton  


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Seiten: 423

Herausgeber:  Jana von Bergner

Erscheinungstermin: 23. Januar 2023 

ISBN: 978-3947798100



Über die Autorin (Quelle: Amazon): 

Hanna Paulsen ist das Pseudonym einer in Hamburg geborenen Autorin, die mit ihrem Sohn und einer Hündin in Schleswig-Holstein lebt.  

Schon immer hat sie ihren Lebensunterhalt mit Schreiben verdient. Zunächst als Journalistin einer Lokalzeitung. Nach einem Journalistik-Studium in Eichstätt und dem Besuch der Axel Springer Akademie arbeitete sie jahrelang in verschiedenen Ressorts der Redaktionen von Funk Uhr, Hörzu und TV Digital. Ihr besonderes Steckenpferd waren damals die Buchbesprechungen. Immer stärker wurde der Wunsch, nicht nur die Bücher der anderen zu lesen, sondern auch selbst Romane zu schreiben.  

Mittlerweile ist Hanna Paulsen Vollzeit-Autorin und engagiert sich unter anderem im Bundesverband junger Autorinnen und Autoren und bei den Mörderischen Schwestern. Wenn sie mal eine Schreibpause einlegt, verbringt sie ihre Urlaube am liebsten in Wyk auf der Nordseeinsel Föhr. 

Goethes Bücherreisen – Folge 11

Wir – das sind Heike von Frau Goethe liest und ich – sprechen in 24 Folgen wir über buchrelevante Themen. Jeweils am 1. und am 15. jeden Monats erfährst du bei uns alles, was du übers Buchbloggen und als Leser wissen willst.

In der heutigen Folge geht es um Bücher als Filmvorlagen.




Monatsrückblick Januar 2023 – neue Erkenntnisse und neue Gewohnheiten

Kennst du das? Du willst dir keine guten Vorsätze fürs neue Jahr machen, aber insgeheim möchtest du doch, dass sich bei dir etwas ändert? Das ist bei mir jedes Jahr so. Allerdings fange ich dann aus Prinzip schon vor dem Jahreswechsel an und nenne es nicht gute Vorsätze. Ich kann dir schon mal sagen, dass ein Nichtvorsatz nur halbgut geklappt hat und ein Nichtvorsatz gut geklappt hat.

Außerdem war der Januar leider von einer fetten Leseflaute geprägt, was mich sehr ärgert, weil ich meinen Leseplan nicht mal annähernd einhalten konnte. Also verschiebt sich alles nach hinten.

Eine neue Erkenntnis hat mich weitergebracht und wird sich auch auf mein Bloggerleben auswirken.

Erster Nichtvorsatz

Der erste Nichtvorsatz begleitet mich schon einige Jahre, aber bisher habe ich nicht so richtig viel getan um ihn wirklich umzusetzen: Ich möchte stressfreier leben. Das Interview mit Sunita Ehlers hat mir dabei die Augen geöffnet. Als sie vor mir saß und total tiefenentspannt von ihrem Leben mit der Achtsamkeit erzählt hat, wollte ich das auch. Ich habe mir also ihr Buch gekauft und mir ihre Tipps durchgelesen und immer angewendet, wenn ich daran gedacht habe. Zugegeben, es war weit entfernt von regelmäßig, aber ich arbeite daran.

Im Februar darf ich Gast in ihrem Podcast „Mindful Minds“ sein. Darauf freue ich mich schon sehr.

„Achtsamkeit im Alltag“ von Sunita Ehlers

Zweiter Nichtvorsatz

Auch der zweite Nichtvorsatz begleitet mich schon einige Jahre. Zeitweise habe ich es geschafft, aber dann hat der Schweinehund sich überlegt, dass es besser wäre Fastfood und Snacks zu essen. Du ahnst schon, wovon ich rede: Ich möchte gesünder esssen. Wir haben nun angefangen wieder regelmäßig und vor allem überwiegend mit frischen Zutaten zu kochen und ich merke direkt, wie gut mir das tut. Ich fühle mich insgesamt fitter und leistungsfähiger und bin nicht mehr so extrem müde wie die Monate zuvor.

Gleichzeitig esse ich weniger Süßkram, also nicht mehr täglich, sondern nur noch am Mädelsabend an den Freitagen. Das klappt auch ganz gut.

Wenn du Rezepttipps oder auch Lieblingskochbücher hast, freue ich mich über eine Nachricht von dir. Ich bin übrigens überwiegend vegetarisch unterwegs.


Meine Neuentdeckung des Jahres: Madam Rote Rübe

Neue Erkenntnis

Die neue Erkenntnis ist: Ich habe zu wenig Zeit für Job, Blog, Podcast und lesen gleichzeitig. Also muss ich eine Sache reduzieren. Arbeiten ist es eher nicht, denn die gesunden Lebensmittel wollen ja bezahlt werden. Also habe ich überlegt, den Podcast wieder auf alle zwei Wochen zu reduzieren. Man sagte mir zudem noch des Öfteren, dass man bei den vielen Folgen nicht mehr hinterher kommt, also war das ein für mich logischer Schritt.

Ich habe noch eine irre lange Liste von Interviewpartnern, die sich natürlich jetzt noch länger gedulden müssen.

Sag mir doch kurz, ob du noch Interesse an Buchsnacks hast. Ich habe hier noch einige auf dem Rechner, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen sie zu verarbeiten.

Was sonst noch so los war

Seit dem 19. Januar läuft ein Kurs „Erkunde was zählt“ von Action for Happiness. Ich habe mich Ende des letzten Jahres dort spontan angemeldet und werde jetzt insgesamt acht Wochen etwas darüber erfahren, wie man als einzelner Menschen die Welt zu einem schöneren Ort machen kann. Wenn du Interesse an dem Kurs hast, sieh dich mal auf der Homepage von Action for Happiness um. Ich finde die Termine sehr bereichernd.

Der Gatte hat mir zu Weihnachten ein (siehe affliliate Link unten) Mitmachbuch geschenkt und jetzt bin ich so angefixt, das ich mir direkt mal zwei weitere Bücher von Foxy Draws gekauft habe. Allerdings bin ich noch nicht weit gekommen. Ich habe nämlich nicht mal angefangen.

Ich habe Pinterest für mich wiederentdeckt. Bisher habe ich dort einfach nur per Teilen-Button meine Beitäge geteilt, nun gibt es aber auch Pin-Beschreibungen etc. Folge mir dort gerne.

Was passiert im Februar 2023

Ich habe schon eine Folge für den Podcast für Februar aufgenommen. Britt Älling wird mit mir unter anderem über ihr Buch „Mari vom bunten Riff“ sprechen. Es ist ein Kinderbuch, das ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Zwei weitere Gespräche habe ich schon geplant.

Am 1. Februar erwartet dich die Folge „Buch als Filmvorlage“ bei Goethes Bücherreisen und am 15. Februar reden Heike und ich über „Onlineaktionen“.

Der 11. Februar wird besonders: Die Mörderischen Schwestern veranstalten ein Bloggerevent in Zusammenarbeit mit dem Polizeimuseum Hamburg. Ich werde dabei sein und freue mich schon sehr rauf. Den Bericht dazu wirst du natürlich hier finden.

Darüber habe ich im Januar 2023 gebloggt

Interview mit Marita Spang (Marie Lacrosse)

Vor einigen Monaten habe ich den ersten Teil der Kaufhaus-Saga, in der es um das KaDeWe geht, gelesen. Nun durfte ich Marita Spang interviewen.

In der Dilogie geht es um die Entwicklung des KaDeWe bis zum Jahr 1936.





Kunterbunte Bücherreisen bei TikTok

Polarlichter und die große Liebe

Ich habe die Autorin auf der Buchmesse Zeilentraum in Dortmund im November 2022 kennengelernt. Da ich großer Finnlandfan bin und die Leseprobe mich direkt überzeugt hat, habe ich mich sehr gefreut von ihr ein Rezensionsexemplar zu bekommen. Natürlich hat mich auch das Cover total angefixt. Ich liebe Polarlichter, allerdings habe ich bisher noch keins in echt zu sehen bekommen.  

Kaisa ist die Tochter eines reichen IT-Unternehmers und soll eines Tages in seine Fußstapfen treten. Er lässt ihr keinen Raum um sich selber zu entfalten, überwacht und kontrolliert ihr komplettes Leben. Als sie ein Wirtschaftsstudium an der MIT in Boston beginnen soll, flüchtet sie unter falschem Namen nach Lappland um dort nach ihrer angeblich verstorbenen Mutter zu suchen. Diese hatte ihr kurz zuvor ein Lebenszeichen geschickt und in Kaisa neue Hoffnung auf ein besseres Leben erweckt. Sie landet auf der Northernfarm um dort die Homepage der Inhaber zu optimieren. Doch dieses Versteckspiel hat auch seine Tücken: Sie könnte sich jederzeit verplappern und so von ihrem Vater gefunden werden. Außerdem muss sie die Familie, die sie mittlerweile liebgewonnen hat, immer wieder belügen. Darunter leidet auch ihre Beziehung zu Janne, in den sie sich ziemlich schnell nach ihrer Ankunft verliebt hat.  

Kaisa tat mir so leid. Sie lebte mitten in diesem Reichtum, aber ohne eigene Rechte. Ihr Lebensweg ist komplett vorgeplant. Sich gegen diese Behandlung zu wehren ist Kaisa nie in den Sinn gekommen, denn sie kannte ja nichts anderes. Schon allein der Gedanke einen Menschen um mich zu haben, der mit aller Macht seinen Willen durchsetzen will und vor dem alle im Umfeld Angst haben, hat mich sehr berührt. Ich wäre wohl auch geflüchtet.  

Als Kaisa an der Northernfarm ankommt, eröffnet sich ihr ein völlig anderes Leben. Die Familie, die das Unternehmen leitet, ist total herzlich und nimmt sie direkt in die Familie auf, obwohl klar ist, dass sie nicht lange bleiben wird. Sie soll ja nur ein paar Fotos und einige Videos für die Homepage machen, damit die Northernfarm als Anbieter für touristische Ausflüge bekannter wird. Fast von der ersten Minute ihres Kennenlernens an verbindet Kaisa, die sich jetzt Luna nennt, und Janne etwas, was beide nicht greifen können. Ich fand es wunderschön zu beobachten, wie die beiden sich immer mehr annähern. Allerdings haben beide ein Geheimnis. Kaisas Geheimnis kennen wir ja schon von Beginn an, Jannes finden wir zusammen mit Kaisa heraus.  

Anhand der Landschaftsbeschreibungen konnte ich feststellen, dass die Autorin nicht nur das Land liebt, sondern auch persönlich dort gewesen sein muss. Nicht nur, weil es sehr liebevolle Beschreibungen waren, sondern auch, weil ich während der gesamten Lektüre gefroren habe. Immer war überall Schnee. Jetzt ist mein Wunsch nach Finnland zu fahren noch größer geworden.  

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dennoch: Eine wichtige Wendung kam mir sehr konstruiert und wenig realistisch vor, was dem Lesegenuss aber nicht geschadet hat. Außerdem ähnelten sich die Gefühle Kaisas, wenn sie mit Janne allein war, sprachlich sehr, so dass ich sie zum Teil nur überflogen habe. Hier hätte ich mir abwechslungsreichere Ausdrücke gewünscht. Alles in allem war “Das Polarlicht in deinen Augen” ein wunderschöner, nicht zu kitschiger Liebesroman, der perfekt dazu geeignet ist an einem kalten Wintertag in eine Decke eingehüllt und mit einem warmen Tee in der Hand in der Geschichte zu versinken.  

Das Buch wurde mir von Ann Christine Larsen zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  

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Seiten: 286 

Herausgeber:  

Erscheinungstermin: 25. Januar 2023 

ASIN: ‎ B0BRNR4SLZ 


Über die Autorin (Quelle: Amazon):

Ann Christine Larsen ist das Pseudonym, unter dem ich Liebesromane veröffentliche.

Geboren bin ich in den 70 gern und lebe mit meiner Familie in Baden-Württemberg. Ich arbeite als Sachbearbeiterin in der Auftragsabwicklung einer Firma und am Wochenende schreibe ich. Die Ideen zu meinen Geschichten finde ich im täglichen Leben und auf Reisen.

Bücher begleiten mich schon ein Leben lang, zu meinen weiteren Hobbys gehören Yoga, fotografieren und Reisen. Ich bin ein Riesenfan von Finnland, den Nationalparks der USA und Australien.



Affiliate Link zu Amazon:

Blätterwald der Literatur vom 24. Januar bis zum 4. Februar 2023

Heike von Frau Goethe liest hat sich eine ganz tolle Aktion ausgedacht. Alle Infos bekommst du, wenn du dir das Instagram live ansiehst.

Infos zum Blätterwald der Literatur


Interview mit Carola Meisner-Isbach

In der aktuellen Folge spreche ich mit Carola Meisner-Isbach über ihren Kurzkrimi „Weil du schön bist, musst du sterben“ und über die Fortsetzung „Stirb alter Mann“.






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Backpackingreise durch den Iran

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an den Iran denkst? Ich denke an verschleierte Frauen, die das zu tun haben, was die Männer sagen; an eine Regierung, die ihre Einwohner im Griff hat und harte Strafen verhängt, wenn sie ihrer Meinung nach straffällig werden – wozu wirklich nicht viel gehört – und an Hitze. Würdest du dorthin reisen und Couchsurfing betreiben? Ich nicht. Im Frühjahr 2021 war ich auf einer Lesung von Stephan Orth. Es ging um sein damals neues Buch “Couchsurfing in Saudi-Arabien“. Sein Vortrag war so spannend, dass ich mir sofort das Buch gekauft habe. Ich habe aber erst mal eins seiner älteren Bücher “Couchsurfing im Iran” gelesen, weil ich es auf meine SuB-Abbau Liste für das Jahr 2022 gesetzt hatte.

Was ist überhaupt Couchsurfing? 

Couchsurfing ist eine Plattform, die es Menschen ermöglicht, sich gegenseitig bei ihren Reisen zu beherbergen. Die Idee hinter Couchsurfing ist, dass Reisende eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit bei Einheimischen finden und dadurch die Möglichkeit haben, die Kultur und das Leben im Reiseland aus erster Hand kennenzulernen. Couchsurfing kann als Alternative zu herkömmlichen Unterkunftsmöglichkeiten wie Hotels oder Hostels dienen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. 

Um Couchsurfing zu nutzen, registriert man sich auf der Plattform und erstellt ein Profil. Anschließend kannst du nach Gastgebern suchen, die in der Stadt verfügbar sind, in der du reisen möchtest, und ihnen eine Anfrage für eine Übernachtung stellen. Die Gastgeber entscheiden dann, ob sie dich bei sich aufnehmen möchten oder nicht. Wenn du selbst Gastgeber bist, kannst du Reisenden ebenfalls deine Unterstützung anbieten. Couchsurfing ist in der Regel kostenlos, es gibt jedoch auch die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag für die Übernachtung zu leisten. 

Stephan Orths Reise quer durch den Iran 

Couchsurfing ist im Iran verboten. Eigentlich. Aber diejenigen, die es betreiben, lassen sich von diesem Verbot nicht abhalten. Stephan Orth hat auf seiner Reise quer durch den Iran einige Leute getroffen, die sich nicht nur an dieses Verbot nicht halten, sondern auch nicht an das Alkoholverbot oder sonstige Verbote. In einem Land, in dem keine Demokratie herrscht, finde ich das ganz schön mutig. Ich würde mich das nicht trauen.  

Was mich aber ganz besonders an dem Buch gefesselt hat, war, wie liebevoll der Autor über den Iran spricht: “Iraner übertreiben gern. Iraner sind wundervoll. Und ihre Schnäpse und Freiheitslieder und heimlichen Gesetzesbrüche sind es auch.” – Zitat Seite 153. Es ist fast so als hätte er sich in die Menschen, die dort leben kollektiv verliebt. Das ist wunderschön zu lesen, vor allem, weil er immer wieder die Gastfreundschaft und die Fürsorge der Iraner erwähnt und Anekdoten dazu erzählt.  

Stephan Orth gehört zu den Menschen, die hinter die Kulissen sehen möchten, die fernab von den Medienberichten, die wir hierzulande zu sehen bekommen, wissen möchten, wie die Menschen – in diesem Beispiel im Iran – ticken. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir bis zur Lektüre dieses Buches darüber niemals ernsthaft Gedanken gemacht habe. Obwohl ich es vermeide, Menschen in Schubladen zu stecken, hatte ich total verdrängt, dass es auch im Iran Menschen gibt, die ein ganz normales Leben leben wollen. Genau das hat mir der Autor mit diesem Buch gezeigt. Und das unter Umständen, die nicht jeder auf sich genommen hätte. Er hat im Laufe seiner Reise mehrere brenzlige Situationen durchlebt und des Öfteren nicht gewusst, ob und wie er wieder nach Hause kommen soll. Trotz allem hat er seine komplette Reise sehr humorvoll und selbstironisch wiedergegeben. Nicht nur einmal musste ich laut auflachen. Sein Reisebericht enthält viele Fotos von Menschen, Orten und Begebenheiten.  

Tipp: Lesung besuchen

Solltest du jemals die Möglichkeit haben eine Lesung mit Stephan Orth zu besuchen, dann rate ich dir, das einfach mal zu machen. Er erzählt über seine Reisen genauso wie er in dem Buch erzählt und untermalt dies mit vielen Fotos und Anekdoten. Es lohnt sich auf jeden Fall.  

Ich werde nach und nach alle weiteren Couchsurfing Bücher von ihm lesen, weil ich es einfach so interessant fand, wie offen Menschen sein können, wenn ein Fremder, in diesem Fall auch noch ein Ausländer, ernsthaftes Interesse an ihnen hat. Ich hoffe, dass der Autor niemals aufhört Couchsurfing in diese für uns Deutsche fremde Länder zu betreiben und darüber zu berichten.  

Folgende Couchsurfing-Bücher sind bereits erschienen:  

  • Couchsurfing in Russland
  • Couchsurfing im Iran
  • Couchsurfing in China
  • Couchsurfing in Saudi-Arabien

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Seiten: 256 

Herausgeber: Piper Taschenbuch 

Erscheinungstermin: 2. Oktober 2017 

ISBN: ‎978-3492310833 






Über den Autor (Quelle: Piper Verlag): 

Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“. Bei Malik erschienen seine Bücher „Opas Eisberg“ sowie die SPIEGEL-Bestseller „Couchsurfing im Iran“, „Couchsurfing in Russland“ (ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward) und „Couchsurfing in China“. 

Stephan Orth
Foto: © Mina Esfandiari / Piper Verlag 

12 von 12 – Januar 2023

Bei Draußen nur Kännchen gibt es diese tolle Aktion. Guck gerne mal dort vorbei.

Gestern war ich leider krank und daher war heute der Tag umso stressiger. Aber mit viel Katzenliebe kann ich das gut ertragen. 🙃

Jacy vor dem Aufstehen
5:30 Uhr: Die Madame ist auch noch nicht so richtig wach.

Regen und Dunkelheit aus dem Auto
Uaaaahh! So macht Auto fahren echt keinen Spaß.
Chaos auf dem Schreibtisch
Kreatives Chaos. Oder eher geschäftiges Chaos? 🤔
Immer noch Weihnachten
In Dortmund steht Weihnachten noch bevor 😆
Arbeit
Endlich Feierabend 💪🏻 Es war ein anstrengender Tag heute mit vielen Meetings und wenig Pausen.
Autoradio
Auf der Fahrt nach Hause das aktuelle Hörbuch hören.
Regal bei Denn’s
Kurzer Besuch beim Lieblingsbioladen 😍
Regal beim Futterhaus
Die Katzen wollen auch was essen.
Bücher
Heute kam eine Buchlieferung an 😍
Herr Schröder
Gegen 17 Uhr muss der Herr Schröder immer zum weiblichen Personal kuscheln kommen.
Gemütliches Licht
Ich freue mich immer noch jeden Tag über diese tolle Lampe, die ich zu Weihnachten bekommen habe. Endlich gemütliches Licht im Wohnzimmer. 🤩
Murphy
Murphy muss schlafen, fürs Katzenkuscheln ist da keine Zeit.