Die Montagsfrage # 89 – Welche Tipps würdet ihr jungen (Literatur/Buch-)Bloggern geben?

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes und entspanntes Wochenende. Ich habe die ganze Woche gekränkelt und daher beschlossen, das Wochenende mit schlafen und rum hängen zu verbringen. Das war auch gut so. Jetzt bin ich wieder fit und konnte die Woche entspannt beginnen.

Nun ist schon wieder Zeit für Antonia von Lauter & Leise und ihre Montagsfrage.

Welche Tipps würdet ihr jungen (Literatur/Buch-)Bloggern geben?

Tjaaaaaa, die Frage ist ja jetzt eher, ob ich überhaupt berechtigt bin, diese Frage zu beantworten. *grübel* Da ich ja schon mal zwei Blogs geführt habe, habe ich zumindest einige Erfahrung, was man NICHT tun sollte und worauf man achten sollte, obwohl Kunterbunte Bücherreisen ja noch ziemlich neu ist.

Als erstes – und das ist für mich das Wichtigste – mache das, was dir Spass macht und zu dem Thema auf das du Lust hast. Es bringt ja nichts, einen Fashion Blog zu machen, weil die erfolgreichen Blogger damit Irgendwas kostenlos bekommen, wenn du Mode gar nicht magst. Ich kann von mir sagen, dass Bücher bzw. Geschichten mich schon mein Leben lang begleiten und dass sie meine Leidenschaft sind. Da lag es nahe, dass ich, weil ich dauernd darüber reden möchte, irgendwann einen Blog mache. Ich eigne mich nicht so sehr für vor der Kamera, sonst hätte ich nämlich einen YouTube Kanal gemacht. Ich rede nämlich auch ziemlich gern.

Dann: Übernimm dich nicht. In meinem ersten Blog habe ich mir immer zum Ziel gesetzt direkt nach dem Lesen eines Buches die Rezension zu schreiben. Und zwar tatsächlich direkt danach, ganz egal, welcher Wochentag und welche Uhrzeit. Meinung geschrieben und *zack* veröffentlicht. Jetzt überlege ich mir schon, ob ich meine Meinung kund tun möchte (bisher bei allen Büchern/Hörbuchern) und bei welchen eher nicht.

Und: Schreibe deinen Text, lasse ihn ruhen (wie das leckere Brot, das gerade im Gärkörbchen in meiner Küche darauf wartet gebacken zu werden) und lies ihn dann noch mal. Ich habe schon allerlei Schwachsinn in Rezensionen gefunden, obwohl ich dachte, ich hätte mich klar und verständlich ausgedrückt. War aber gar nicht so. Aus dem Zusammenhang gerissene Sätze haben sich mit Worten gepaart, die es gar nicht gibt. Sowas will doch niemand lesen. Fehler kann man natürilch nie vermeiden, aber minimieren.

Etwas, das ich auch noch wichtig finde, ist: Verstell dich nicht, denn ganz oft merken Leser, dass irgendwas nicht stimmt. Vielleicht nicht greifbar, aber es ist da und man möchte nicht mehr gerne zu der Seite zurück kehren. Ich selber finde es interessant etwas über den Blogger zu erfahren, natürlich nicht zu persönliche Sachen, aber ich finde es schön zu wissen, wie derjenige tickt, der diese Zeilen geschrieben hat, die ich gerade lese.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt meinen Blog immer weiter zu überarbeiten, denn perfekt wird er ja niemals sein. Das sollte ein Neu-Blogger ebenfalls tun. Man merkt schon, wie sich die eigene Seite, die Ausdrucksweise etc. weiter entwickeln, wenn man sich irgendwann mal die ersten Beiträge ansieht. Zumindest ging es mir bisher immer so.

Das war es schon. 🙂

Falls ihr Tipps von erfahreneren Bloggern haben wollt, guckt mal hier vorbei. In den Kommentaren findet ihr weiterführende Links.

Follow Friday 10. Juli 2020

Freitag ist Follow-Friday-Tag. Yvonne von Ein Anfang und kein Ende fragt diese Woche:

Was war der Auslöser für euch, mit einem Buchblog zu beginnen?

Ich hatte von 2012 bis 2015 schon mal einen Blog, der allerdings vom Rezensionsblog zum Fressblog wurde. Wenn es euch interessiert, könnt ihr gerne Crazycatsmom mal besuchen. Dann hatte ich mir überlegt, dass ich noch einen weiteren Blog starten könnte, auf dem alles und nichts besprochen wird – um mal drauf zu gucken, geht es hier lang. Und es kam wie es kommen musste: Ich war plötzlich zeitlich total überfordert, weil ich ständig der Welt irgendwas mitteilen musste und habe beide Blogs komplett links liegen gelassen.

Je mehr ich bei Netgalley gemacht habe und bei der Büchereule wieder angefangen habe zu rezensieren, desto mehr wuchs meine Lust, wieder einen Blog zu starten. Also habe ich relativ kurzentschlossen einen dritten, also diesen Blog, eröffnet um mich nur noch dem Thema Bücher und was damit so zusammen hängt zu widmen. Ich liebe es einfach über Bücher zu reden, neue Bücher zu finden und Rezensionen von anderen darüber zu lesen.

Da ich ja noch ganz am (Wieder-) Anfang stehe, würde mich mal interessieren, was ihr euch so von Blogs wünscht. Es ist ja manchmal schwierig, weil jeder etwas anderes lesen möchte. Manche lesen gerne Interviews, andere eher nicht. Die einen mögen Blogspiele oder auch Gewinnspiele. Lasst mal raus, wie es bei euch so ist. 🙂

Wenn Euch interessiert, was andere Teilnehmer des Follow Friday so zu sagen haben, guckt einfach mal hier vorbei:

Ein Anfang und kein Ende
Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie
Phantomrabbits
Rina
Nordlicht liest
Giselas Lesehimmel
Kunterbunte Bücherreisen
cbeebooks
the art of reading
Buch und Co

Die Montagsfrage # 88

Guten Morgen 🙂 Ich hoffe, ihr hattet bisher einen schönen Wochenanfang.

Macht kurz eine Pause, trinkt einen Kaffee und seht, wie ich die Montagsfrage, die Antonia auf Lauter & Leise stellt, beantworte.

Hier ist die Frage:

Warst/Bist du in einem Buchclub (oder könntest du es dir vorstellen)?

Das ist eine sehr gute Frage!

Das einzige, was einem Buchclub, wie ich ihn mir vorstelle, nahe kommt, ist mein virtuelles Wohnzimmer bzw. die Büchereule 😉

Seit Februar 2007 bin ich dort Mitglied und habe einige der User schon persönlich kennen gelernt und mit einigen wenigen verbindet mich eine tiefe Freundschaft. Da bin ich sehr froh drüber und mir würde ohne diese Menschen etwas im Leben fehlen.

Bei der Büchereule gibt es Leserunden, die ich sehr liebe. Manchmal sind diese mit Autor, meistens jedoch ohne. Ich finde es einfach total schön über das gerade eben Gelesene zu diskutieren und andere Ideen oder Blickwinkel zu entdecken. Wenn ihr sowas noch nie mitgemacht habt, kann ich es euch nur empfehlen. Außerdem findet man Rezensionen zu allen möglichen Büchern und auch Buchspiele wie SuB-Abbau oder das Lieblingsbuch-Event um nur einige zu nennen. Da viele sich persönlich kennen, gibt es auch Plauderecken über alle möglichen Themen.

Ich könnte mir auch gut vorstellen einem nicht virtuellen Buchclub beizutreten, allerdings habe ich sowas bisher noch nicht gefunden.

Wie ist es denn bei euch? Wäre ein Buchclub etwas für euch?

Das erste Mal…. Follow Friday

Gestern habe ich schon wieder eine ganz tolle Aktion gefunden. Diesmal bei Yvonne von Ein Anfang und kein Ende. Der Sinn hinter dem Follow Friday ist, dass Buchblogger sich gegenseitig vernetzen und kennenlernen, nicht etwa das blinde Sammeln von Followern. Es kann jeder mitmachen, der zu mindestens 50 % Buchinhalte hat. Als ich meinen ersten Blog im Jahr 2012 (das ist ja ewig her!) bei der Konkurrenz von WordPress gestartet habe, gab es solche Aktionen nicht oder ich habe sie nicht gefunden. Ich finde, dass die Beantwortung der wöchentlichen Fragen auch eine gute Möglichkeit ist, damit ihr mich besser kennenlernt. Über einen Austausch mit Euch würde ich mich natürlich auch sehr freuen. Ich würde nämlich auch gerne wissen, wer hier mitliest um nicht immer nur alleine über Bücher zu schwafeln 😀

Ich weiß, ich bin einen Tag zu spät dran, aber ich glaube damit könnt ihr leben, oder? Die Frage lautet wie folgt:

Hardcover versus Taschenbuch: Was haltet ihr lieber in den Händen?

Die Antwort ist ganz einfach: Taschenbücher. Sie sind einfach handlicher und da ich meistens Bücher mit mindestens 400 Seiten, lieber mehr, lese, sind Hardcover da total unhandlich. Ich lese sehr oft im Bett und das wird dann schnell unbequem. Aktuell lese ich „Die Tribute von Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins. Es hat um die 600 Seiten und ist ein gebundenes Buch. Auf der Couch ist das kein Problem, aber im Bett kann ich nicht gut im Liegen lesen. Aber ich musste es jetzt schon lesen und wollte kein E-Book, also muss ich jetzt mit dieser unkomfortablen Lage leben.

Allerdings finde ich es schöner, Hardcover im Schrank stehen zu haben. Sie haben keine Leserillen und wenn sie schief gelesen sind, quetscht man sie einfach zwischen seine Freunde und niemand sieht es mehr. Da ich beim Lesen immer den Schutzumschlag ab mache, wird der auch nicht beschädigt und das Buch sieht nach dem Lesen aus wie neu.

Wie ist es bei euch? Lest ihr lieber Hardcover oder Taschenbuch? Oder lest ihr nur noch papierlos?

Ich wünsche euch einen lesereiches Wochenende. Erholt euch gut.

Folgende Blogs nehmen am Follow Friday teil. Seht euch ruhig dort mal um. 🙂

Ein Anfang und kein Ende
Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie
Phantomrabbits
Rina
Nordlicht liest
Giselas Lesehimmel
Kunterbunte Bücherreisen
cbeebooks