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Buchvorstellung „Achtsamkeit im Alltag“ von Sunita Ehlers

Sunita Ehlers ist Expertin für ein achtsames Leben. Ich habe mit ihr über ihr Buch „Achtsamkeit im Alltag“ gesprochen, vor allem aber auch darüber, wie man es schafft, damit erst mal zu beginnen und es dann umzusetzen.

Kurzvorstellung „Achtsamkeit im Alltag“

Wenn für dich „Achtsamkeit“ eins der Modeworte unserer Zeit ist, solltest du dir das Interview trotz allem anhören. Mich hat das Interview motiviert mehr für mich und mein tägliches Wohlbefinden zu tun.

Vom 16.-21. Januar bietet sie eine kostenlose Achtsamkeitschallenge an. Vielleicht lohnt es sich für dich, dort mitzumachen. Ich habe mich auch schon angemeldet.

Infos über Achtsamkeitschallenge auf Instagram




Podcast „Mindful Minds“ von Sunita Ehlers


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Interview mit Stefanie Goldbrich & Rezension

„Eine Handvoll Sonnenschein – Vom kurzen Leben meines Sternenkindes & der Ironie des Schicksals“ von Stefanie Goldbrich

Erst habe ich gezögert, als Stefanie Goldbrich auf mich zukam und fragte, ob ich ihr Buch lesen möchte. Lesen soll doch Spaß machen und nicht traurig! Aber dann dachte ich, dass es nicht schaden kann, zu wissen, wie sich eine Mutter fühlt, die ihr vor fünf Tagen geborenes Baby verliert. Rückblickend kann ich sagen, dass ich froh bin, dass ich das Buch gelesen habe.  

Nach einer erfolgreichen Kinderwunschbehandlung war die Autorin voller widerstreitender Gefühle. Sie war nicht nur aufgeregt und hatte etwas Angst, sie war auch voller Vorfreude und glücklich, dass sie, ihr Mann und ihre Tochter bald eine vielköpfige Familie sein würden. Aber es kam alles völlig anders. Bis zum letzten Tag der Schwangerschaft war alles in Ordnung, dann gab es Komplikationen bei der Geburt, die beinahe auch die Mutter nicht überlebt hätte. Dominik wurde schwerkrank in die Neonatologie verlegt und hat sein ganzes Leben dort verbracht bevor er im Alter von fünf Tagen starb.  

Obwohl ich keine Mutter bin, war für mich die Schilderung der Geburt kaum auszuhalten, aber ich finde, dass auch das zu dieser Art Buch dazu gehört. Wenn man ein Buch über das Thema Sternenkind schreibt, kann man den Grund dafür nicht weglassen. Als Leserin war es für mich natürlich schon vorab klar, dass Dominik es nicht schaffen würde. Stefanies Gefühle, die nicht immer gradlinig verliefen, haben mich aber auch immer Hoffnung schöpfen lassen.  

Die Autorin hat das Leben nach Dominiks Tod für jeden Folgetag bis zu der Beerdigung beschrieben, anschließend monatsweise bis zu seinem ersten Geburtstag. Es war für mich schön zu sehen, dass sie und ihr Mann immer zusammengehalten haben und dass sie die Phasen der tiefen Trauer immer wieder hinter sich lassen konnte. Heute kann sie ganz normal über ihr verstorbenes Kind reden, was ich eine große Leistung finde. Normalerweise wird ja der Tod in unserer Gesellschaft, egal wer verstorben ist, lieber nicht erwähnt.  

Es hat sich mal wieder bestätigt, was ich auch schon oft bei Schicksalsschlägen oder auch bei Dingen, die einen stärker als gewohnt beschäftigen, festgestellt habe: Reden hilft! Dabei ist es völlig egal, ob man seine Geschichte zum tausensten Mal erzählt. Auf diese Art kann man sein Schicksal annehmen und den Alltag wieder erleben ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass man weiterlebt, obwohl der geliebte Mensch nicht mehr da ist – um bei dem Beispiel Tod eines lieben Menschen zu bleiben. Dafür braucht man aber auch Menschen, die bereit sind, sich alles, unter Umständen auch mehrmals und über Monate, anzuhören. Wenn es niemanden gibt, helfen Selbsthilfegruppen oder wie in Stefanies Fall sowas wie eine Rückbildungsgruppe für Sternenmütter. Beim Lesen habe ich verstanden, dass Trauer immer in Wellen verläuft. Wenn man sich klar macht, dass das und auch die widerstreitenden Gedanken normal sind, wird man die schlimmen Zeiten überstehen.  

Für mich ist “Eine Handvoll Sonnenschein” nicht nur der Erfahrungsbericht einer Frau, die das schlimmste erlebt hat, das eine Mutter erleben kann, sondern auch ein Ratgeber für Betroffene und für Menschen, die Sterneneltern kennen und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Mir gefällt, wie Stefanie mit diesem schwierigen Thema umgeht.  

Ich würde mir wünschen, dass viele Leute dieses Buch lesen, damit Trauernde, egal um wen sie trauern, unterstützt werden können. Oftmals machen diese Menschen ja leider die Erfahrung, dass sie ausgeschlossen werden, weil viele nicht wissen, wie man mit ihnen umgehen soll.  

Das Buch wurde mir von Stefanie Goldbrich zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  

Ich habe mit Stefanie ein Interview geführt, weil ich es sehr wichtig finde, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, damit drüber geredet wird und entsprechend gehandelt werden kann.  

Nachfolgend habe ich noch einige Links für dich, die du für alle Fälle mal im Hinterkopf behalten kannst: 





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Seiten: 380 

Herausgeber: Independent Bookworm 

Erscheinungstermin: 12. September 2022 

ISBN: ‎ 978-3956812323 





Zurück zur Intuition

Die Geschenke meiner dunklen Seele von Simone Gütte

Ich habe das Buch von der Autorin zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür! Anfangs war ich ein wenig skeptisch, weil ich mit dem Klappentext nicht so richtig viel anfangen konnte, aber ich wollte es trotzdem versuchen.

Mir fällt es ehrlich gesagt ein wenig schwer eine angemessene Rezension zu schreiben. Das liegt nicht daran, dass es mir nicht gefallen hat, sondern weil die Art der Umsetzung schon sehr speziell ist. Ich finde, dass die Intention dahinter sehr bildlich dargestellt wurde. Die Autorin hat sich viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und genau das ist auch das Thema des Buches.

Sonnenseele, die für mich die Übersetzung für die Intuition und das Selbstbewusstsein ist, ist bei ihrem letzten Menschen gescheitert. Das Ergebnis war, dass die Frau, die sie bewohnt hat, nicht mehr ihren Bedürfnissen nachgegangen ist, sondern getan hat, was andere von ihr erwartet haben. Wie du dir vorstellen kannst, ist das nicht besonders gut fürs Selbstbewusstsein. Nun wird sie einem neuen Menschen zugewiesen und hat große Angst zu versagen. In den gut 250 Seiten erlebt man einiges mit Clara Susann, dem Mädchen, das Sonnenseeles neue Heimat ist, und vor allem einiges, was sich in ihrem Inneren abspielt.

Zeitweise hat mich die Erzählweise an den Film „Alles steht Kopf“ erinnert, denn unterschiedlichen Empfindungen hat die Autorin Körper gegeben, die miteinander kommunizieren, miteinander konkurrieren oder sich helfen. Simone Gütte zeigt den Leser:innen auf diese Weise wie man Selbstbewusstsein herstellen kann und sich in positiver Denkweise üben kann.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, denn gerade bei diesem Thema sollte man meiner Meinung nach eine Beziehung zum Hauptcharakter und auch zu dem Mädchen, um das es geht, aufbauen können. Ansonsten hat es mir richtig gut gefallen.

Wenn du neu auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung bist, ist das Buch der perfekte Starter. Es überfordert nicht und liefert Beispiele, wie man sich bewusst in welche Richtung steuern kann. Wenn das Thema für dich ein alter Hut ist, kann ich es dir auch empfehlen, denn Sonnenseele ist wirklich ein niedlicher Charakter und lernt stetig dazu.

Wenn du mehr über die Autorin erfahren möchtest, sieh dich einfach mal auf ihrer Homepage um.

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Seiten: 252

Herausgeber: BoD – Books on Demand

Erscheinungstermin: 18. März 2021

ISBN: ‎ 978-3753444048

Preis: 12,00 € (Taschenbuch), 4,99 € (E-Book)

Über die Autorin (Quelle: Homepage):

Vom Burnout zum Boreout und nun zum Buch – so startete ich 2012 ins Autorenleben. Dies sollte sogar der Titel meines ersten Buches werden, nachdem meine Tätigkeit in der Bank endete. Ich interessierte mich für’s Personalwesen und absolvierte bei der IHK eine Fortbildung zur Personalfachkauffrau, um neu durchzustarten. Aber es kam anders als geplant.  

In dieser Zeit fand ich meine Liebe zum Schreiben, Lesen und Zeichnen wieder, die mich bereits seit meiner Kindheit begleitet. Heute gibt es vier Bücher aus den oben genannten Genres von mir sowie eine CD als Hörbuch mit Kurzgeschichten & Klaviersolostücken mit meinem Mann Andy. ​

Man muss nicht jede Idee, die einem durch den Kopf schwirrt, umsetzen. Viele verflüchtigen sich schnell. Aber was hartnäckig immer wiederkehrt, will gehört – und gelebt werden. Sie gehören zum Lebensweg. 

Es gibt nichts zu verlieren. Im Gegenteil, Zufriedenheit ist das Geschenk. Meine Romane und Geschichten erzählen davon: Nur das, was man nicht versucht hat, wird man eines Tages bereuen.  

Du bist hier richtig, wenn dich dein eigener Lebensweg interessiert, denn das ist das Thema meiner Romane und Kurzgeschichten: Finde deinen stimmigen Weg im Leben. 

Wann fühlt sich ein Lebensweg stimmig an? Stimmig bedeutet: Fühlen, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Als bester Wegweiser zeigt sich zu Beginn einer Idee die (Vor-)Freude. Eng damit verbunden ist die Begeisterung und Spontanität, auch schwierige Herausforderungen in Angriff zu nehmen. Vertrauen, dass sich alles entwickelt, wie es soll.  

Begleitet dich nur der pure Wille und Ehrgeiz, landest du leicht in einer Einbahnstraße. Dann heißt es: innehalten. Ist das wirklich mein Weg? Oder habe ich gelernt – von Familie, Freunden, der Gesellschaft etc. – dass dies mein Weg sein soll? Eine »Einbahnstraße« kann weiterführen. Möglicherweise eröffnen sich später neue Richtungen. Fühlt es sich jedoch nur noch mühselig, unüberwindbar oder erzwungen (also nicht mehr stimmig) an, heißt es: Der Lebensweg darf sich verändern.  

Warum liebe ich solche Geschichten?  

Vielleicht, weil mein eigener Weg so vielfältig war und ist. Nichts muss als selbstverständlich hingenommen werden. Jeder hat die Möglichkeit, seinen Weg in eine freudvolle Richtung zu lenken. Dafür ist Arbeit notwendig. Das Aufgeben liebgewonnener Gewohnheiten und das Verlassen ausgetretener Pfade verlangen oft einen Sprung über den eigenen Schatten. Aber die innere Stimme weiß, was richtig ist. Und nicht zuletzt dein Körper. Er mahnt an, was wirklich zu bearbeiten ist. 

Ich mag Geschichten, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken, Austausch und Verändern anregen wollen. Meine Romanfiguren schicke ich auf ihren Weg. Du darfst dich auf deinen eigenen begeben. Nur dort findest du Zufriedenheit – und kannst deine Talente und Potenziale entfalten.

Gelassenheit? Ja, bitte!

„Besser fühlen – Eine Reise zur Gelassenheit“ von Dr. Leon Windscheid

Dr. Leon Winscheid habe ich das erste Mal im Podcast „Verbrechen von Nebenan“ gehört und war direkt von seiner warmherzigen Art eingenommen. Nach kurzer Recherche habe ich dann herausgefunden, dass er aktuell drei Podcasts führt. „Betreutes Fühlen“ (mit Atze Schröder) höre ich gerade nach, denn ich habe ca. 120 Folgen verpasst, also genug Stoff für die nächsten Wochen. „Besser so“ und „In extremen Köpfen“ höre ich immer mal wieder, dann aber mehrere Folgen hintereinander. Im letzten Jahr kam sein zweites Buch „Besser fühlen“ bei Rowohlt Polaris heraus. Das musste ich natürlich direkt haben.

In „Besser fühlen“ werden elf Gefühle auseinander genommen, von denen die meisten von zu vielen Menschen als schlecht wahrgenommen werden. Leon Windscheid erklärt in Beispielen, warum zum Beispiel Wut oder Langeweile eben nicht schlecht sind, sondern sogar gut und wie wir dahin kommen können, dass wir sie für den Zweck nutzen, für den sie sich evolutionär wahrscheinlich entwickelt haben.  Ich muss ehrlich zugeben, dass es kein Buch für nebenbei ist und dass man es auch nicht nur einmal lesen kann und dann den ultimativen Plan hat, wie man das auftauchende Gefühl nutzen kann. Der Autor sagt aber auch, dass er selber nicht immer alles so beherrscht, wie er es in seinem Buch schreibt. Ich denke ja sowieso, dass es eine lange Reise ist, dies alles umzusetzen und vor allem auch eine tägliche Herausforderung. Wenn man weiß, wie es geht und wofür die Gefühle da sind, kann man aber besser damit umgehen statt sie zu unterdrücken und sie auch bei anderen Menschen besser erkennen.

Trailer „Besser fühlen“

Wenn du dich für Psychologie interessierst und im Alltag noch Verbesserungspotenzial bei dir siehst oder auch einfach nur andere Menschen besser verstehen möchtest, ist „Besser fühlen“ auf jeden Fall die richtige Lektüre für dich.

Wenn du mehr über das Buch und über den Autor erfahren willst, habe ich hier einige Links für dich gesammelt:

Rowohlt Verlag incl. Leseprobe

Homepage Dr. Leon Windscheid

Podcast „Betreutes fühlen“ (mit Atze Schröder)

Podcast „In extremen Köpfen“

Podcast „Besser so“ (WDR)

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Seiten: 272

Herausgeber: Rowohlt Taschenbuch

Erscheinungstermin: 21. April 2021

ISBN: 978-3499003776

Wohlfühl-Mitmach-Buch

Die meisten gestressten Menschen werden das kennen: Wie schafft man es im Alltag Ruheinseln für sich zu schaffen und sich mindestens einmal am Tag Zeit für sich zu nehmen? Mit „Feel Good“, dem Yoga Fitness & Ernährungstagebuch geht das für die ersten drei Monate relativ einfach. Vorausgesetzt du nimmst dir tatsächlich ein paar Minuten am Tag Zeit. Es ist nämlich ein Mitmachbuch und genau dieses Konzept macht hier auch Sinn.

Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht. Es ist ein Hardcover mit Lesebändchen und vielen ansprechenden Zeichnungen. Zu Beginn hältst du erst mal deine aktuellen Werte fest und setzt dein Ziel. Und dann geht es eigentlich auch direkt los. Zu Beginn der Woche schreibst du dir auf, was dich diese Woche motiviert, was du für dich tust, was dein Ziel für die nächsten sieben Tage ist und kannst Besonderheiten dieser Woche aufschreiben. Außerdem kannst du deine Mahlzeiten vorplanen und einen Einkaufszettel schreiben. Es gibt auch Wochenchallenges und noch ein kleines weiteres Extra, entweder ein Zitat oder Wissenswertes rund ums Thema Wohlfühlen. Anschließend folgen zwei Rezeptseiten, denn das Buch soll einem ja länger als nur die zwölf Wochen erhalten bleiben. Ich sehe es als kleines Nachschlagewerk, denn nach der jeweiligen Woche bekommst du als Extra entweder eine Yoga Einheit beschrieben oder Infos über gesunden und erholsamen Schlaf oder ähnliches.

Das eigentliche Tagebuch ist ein wenig wie ein Bullet Journal von sehr ambitionierten Journalführer:innen aufgebaut. Mit einem Ernährungsteil (incl. Kalorienwerten, Angaben zu Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß sowie Trinkmenge) und einem Aktivitätsteil. Die Seele wird dabei auch nicht ausgelassen. Zum Beispiel kannst du angeben, wie du dich heute gefühlt hast, wie gut oder schlecht du geschlafen hast, wofür du dankbar bist etc.

Alles in allem ist das Buch sehr liebevoll aufgemacht und kann sehr dabei helfen sich eine Wohlfühlroutine aufzubauen. Ich habe es noch nicht so ganz geschafft mit der Routine, weil ich mich immer noch nicht so ganz durchringen kann so etwas regelmäßig zu machen. Ich bin mir aber sicher, wenn ich die 84 Tage durchgehalten habe, wird es zu einer neuen Normalität. Das einzige, was ich wohl nicht machen werde: Ich werde mich nicht wiegen, weil ich eher auf intuitives Essen setze und nicht viel von Verzicht und dem Zwang in bestimmte Größen zu passen, halte. Aber auch ohne Wiegen kann man das Buch hervorragend nutzen um heraus zu finden, was einem gut tut. Ich werde im neuen Jahr einen neuen Versuch starten – sozusagen als guten Vorsatz.

Wenn du dir das Buch mal von innen ansehen möchtest, kannst du das beim großen A tun. Ich finde, dass das Buch als Weihnachtsgeschenk sehr gut geeignet ist.

Ich habe das Buch von Nova MD zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Seiten: 256

Herausgeber: Farbspiel

Erscheinungsdatum: 12. November 2021

ISBN:‎ 978-3985950300

Preis: 14,85 € (gebundene Ausgabe)