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Polarlichter und die große Liebe

Ich habe die Autorin auf der Buchmesse Zeilentraum in Dortmund im November 2022 kennengelernt. Da ich großer Finnlandfan bin und die Leseprobe mich direkt überzeugt hat, habe ich mich sehr gefreut von ihr ein Rezensionsexemplar zu bekommen. Natürlich hat mich auch das Cover total angefixt. Ich liebe Polarlichter, allerdings habe ich bisher noch keins in echt zu sehen bekommen.  

Kaisa ist die Tochter eines reichen IT-Unternehmers und soll eines Tages in seine Fußstapfen treten. Er lässt ihr keinen Raum um sich selber zu entfalten, überwacht und kontrolliert ihr komplettes Leben. Als sie ein Wirtschaftsstudium an der MIT in Boston beginnen soll, flüchtet sie unter falschem Namen nach Lappland um dort nach ihrer angeblich verstorbenen Mutter zu suchen. Diese hatte ihr kurz zuvor ein Lebenszeichen geschickt und in Kaisa neue Hoffnung auf ein besseres Leben erweckt. Sie landet auf der Northernfarm um dort die Homepage der Inhaber zu optimieren. Doch dieses Versteckspiel hat auch seine Tücken: Sie könnte sich jederzeit verplappern und so von ihrem Vater gefunden werden. Außerdem muss sie die Familie, die sie mittlerweile liebgewonnen hat, immer wieder belügen. Darunter leidet auch ihre Beziehung zu Janne, in den sie sich ziemlich schnell nach ihrer Ankunft verliebt hat.  

Kaisa tat mir so leid. Sie lebte mitten in diesem Reichtum, aber ohne eigene Rechte. Ihr Lebensweg ist komplett vorgeplant. Sich gegen diese Behandlung zu wehren ist Kaisa nie in den Sinn gekommen, denn sie kannte ja nichts anderes. Schon allein der Gedanke einen Menschen um mich zu haben, der mit aller Macht seinen Willen durchsetzen will und vor dem alle im Umfeld Angst haben, hat mich sehr berührt. Ich wäre wohl auch geflüchtet.  

Als Kaisa an der Northernfarm ankommt, eröffnet sich ihr ein völlig anderes Leben. Die Familie, die das Unternehmen leitet, ist total herzlich und nimmt sie direkt in die Familie auf, obwohl klar ist, dass sie nicht lange bleiben wird. Sie soll ja nur ein paar Fotos und einige Videos für die Homepage machen, damit die Northernfarm als Anbieter für touristische Ausflüge bekannter wird. Fast von der ersten Minute ihres Kennenlernens an verbindet Kaisa, die sich jetzt Luna nennt, und Janne etwas, was beide nicht greifen können. Ich fand es wunderschön zu beobachten, wie die beiden sich immer mehr annähern. Allerdings haben beide ein Geheimnis. Kaisas Geheimnis kennen wir ja schon von Beginn an, Jannes finden wir zusammen mit Kaisa heraus.  

Anhand der Landschaftsbeschreibungen konnte ich feststellen, dass die Autorin nicht nur das Land liebt, sondern auch persönlich dort gewesen sein muss. Nicht nur, weil es sehr liebevolle Beschreibungen waren, sondern auch, weil ich während der gesamten Lektüre gefroren habe. Immer war überall Schnee. Jetzt ist mein Wunsch nach Finnland zu fahren noch größer geworden.  

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dennoch: Eine wichtige Wendung kam mir sehr konstruiert und wenig realistisch vor, was dem Lesegenuss aber nicht geschadet hat. Außerdem ähnelten sich die Gefühle Kaisas, wenn sie mit Janne allein war, sprachlich sehr, so dass ich sie zum Teil nur überflogen habe. Hier hätte ich mir abwechslungsreichere Ausdrücke gewünscht. Alles in allem war “Das Polarlicht in deinen Augen” ein wunderschöner, nicht zu kitschiger Liebesroman, der perfekt dazu geeignet ist an einem kalten Wintertag in eine Decke eingehüllt und mit einem warmen Tee in der Hand in der Geschichte zu versinken.  

Das Buch wurde mir von Ann Christine Larsen zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  

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Seiten: 286 

Herausgeber:  

Erscheinungstermin: 25. Januar 2023 

ASIN: ‎ B0BRNR4SLZ 


Über die Autorin (Quelle: Amazon):

Ann Christine Larsen ist das Pseudonym, unter dem ich Liebesromane veröffentliche.

Geboren bin ich in den 70 gern und lebe mit meiner Familie in Baden-Württemberg. Ich arbeite als Sachbearbeiterin in der Auftragsabwicklung einer Firma und am Wochenende schreibe ich. Die Ideen zu meinen Geschichten finde ich im täglichen Leben und auf Reisen.

Bücher begleiten mich schon ein Leben lang, zu meinen weiteren Hobbys gehören Yoga, fotografieren und Reisen. Ich bin ein Riesenfan von Finnland, den Nationalparks der USA und Australien.



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Superkraft Intuition

Stell dir vor, du bist dein ganzes Leben lang von der Außenwelt abgeschnitten und hast unverhofft die Chance endlich ein normales Leben zu führen. Für Elly Ka ist das die Wirklichkeit. Sie hat aber eine Superkraft: Sie kann sich gut in andere Menschen hineinfühlen und sie vertraut auf ihre Intuition. Lass dich ein auf diesen wunderbaren, außergewöhnlichen Roman, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Eine gute Nachricht ist, dass es noch zwei weitere Teile gibt.  

Darum geht es 

Die Jugendlichen Elly, Lenny und Freya wohnen schon den Großteil ihres Lebens bei dem Ehepaar Bling. Vor kurzem kam auch noch der kleine Loris dazu, den Freya wie eine Mutter umsorgt. Die Blings halten die drei wie Sklaven. Sie müssen nicht nur alle Arten von Arbeiten verrichten, sie haben auch absolut keinen Kontakt zur Außenwelt, zumindest zwei der drei Jugendlichen. Elly ist die Rebellin der drei. Von ihr kommt auch die Idee, abzuhauen und ein neues, selbstbestimmtes Leben in der Zivilisation anzufangen. Sie überredet Lenny und Freya zur Flucht und mit einer List schaffen sie es aus dem Haus der Blings zu fliehen. Nun stellt sich aber die Frage, wie sie völlig auf sich allein gestellt überleben sollen. Ist sowas überhaupt möglich, wenn man nicht von der Gesellschaft geprägt wurde und welche Schwierigkeiten ergeben sich daraus? 

Elly und ihre Superkraft 

Elly hat eine starke Vorstellungskraft, die ihr in den meisten Situationen weiterhilft. Sie kann sich schnell auf neue Situationen einstellen und das Beste draus machen. Außerdem ist sie in der Lage ihrer Intuition zu folgen. Für mich klang das ganz danach, dass die Autorin genau weiß wovon sie spricht. Vor allem die Erklärungen, die Elly zu diesem Leben abgibt, haben mich darauf schließen lassen.  

Ich fand es ganz und gar nicht schwierig oder gar abwegig, Elly auf ihrem Weg in die Freiheit zu folgen. Man merkt Elly an, dass sie mit der normalen Zivilisation kaum Kontakt hatte, da sie manche Dinge nicht so eng sieht. Beispielsweise als sie sexuell belästigt wird, findet sie es zwar unangenehm, aber es ist ihr nicht wert darüber zu sprechen. Da sie sehr reflektiert ist und ihre Mitmenschen gut einschätzen kann, trägt sie eine Weisheit in sich, die nicht jede:r Jugendliche in diesem Alter hat.  

Besonders gut hat mir gefallen, wie Elly ihre Art zu leben mit Pietro, dem später dazu gekommenen Vierten im Bunde, bespricht. Dies erfolgt durch Tagebucheinträge, in denen die beiden miteinander kommunizieren. Diese Lösung um Ellys Denkweise zu erklären, fand ich richtig gut und vor allem nachvollziehbar.  

Alle vier Charaktere sind völlig unterschiedlich und so wie sie sind genau richtig für die Geschichte. Lenny ist in sich gekehrt, zeigt kaum Gefühle und ist meiner Meinung nach hochbegabt, Freya ist eher der mütterliche Typ und kümmert sich um die Belange der Gruppe, Pietro ist der Sonnenschein der vier und ist tiefgründigen Gesprächen nicht abgeneigt. Obwohl nicht immer alle miteinander harmonieren, funktioniert die Gruppe im Wesentlichen ganz gut miteinander.  

Offen sein für eine andere Denkweise 

Du magst jetzt denken, dass das alles Quatsch ist: Intuition, Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung etc., aber ich möchte dir nahe legen, dich für diese Denkweise zu öffnen. Ich hatte – mal wieder – so viele Aha-Momente, die sich auch beim Podcastinterview mit Susann Blum bestätigt haben. Zu Beginn des Buches wirst du denken, dass es sich um einen Thriller handelt, aber sobald du näher in Ellys Denkweise eintauchst, wirst du das Buch als das erkennen, was es ist: Lebenshilfe in Form eines Romans. Mich hat der Inhalt jedenfalls zum Nachdenken gebracht.  

Das Buch wurde mir von Suann Blum zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  

Die weiteren Teile heißen „Lichtspiel“ und „Freigeist“.



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Seiten: 308 

Herausgeber: BoD – Books on Demand 

Erscheinungstermin: 2. Juni 2022 

ISBN: ‎ 978-3754383872 



Über die Autorin (Quelle: Amazon): 

Susann Blum, 1978 in Luzern geboren. Immer schon begleitet von Erfindergeist und grosser Schaffenskraft. Geprägt von einer bewussten Grundhaltung im Leben, vertraut mit Höhen und Tiefen, still im Naturell und seit jeher ein Schreiberling. Seit 25 Jahren in Partnerschaft, seit 20 Jahren Inhaberin einer Werbeagentur, seit 16 Jahren Mutter. 



Jahresrückblick 2022: Einfach mal machen, könnte ja gut werden!

Wenn ich mir das Jahr 2022 ansehe, sehe ich vor allem viele Menschen, die ich kennenlernen durfte, aber auch viel Arbeit durch mittlerweile wöchentliche Podcastfolgen.  

Es war insgesamt ein tolles Jahr, das mir viele Glücksmomente beschert hat, aber auch traurige Momente. Der schlimmste davon war der Tag, an dem mein geliebter Herzenskater mich für immer verlassen hat. Er war vom ersten Tag seines Einzugs an immer bei mir. Die zwei verbleibenden Jungs, Murphy und Herr Schröder, und das neue Mädchen, Jacy, helfen mir zwar darüber hinweg, aber ich vermisse ihn trotzdem täglich.  

Ansonsten habe ich viel gelernt. In 2021 hätte ich niemals gedacht, dass ich einfach so eine Podcastfolge aufnehme, bearbeite und dann zur Verfügung stelle. Ich hätte auch nicht gedacht, dass den Podcast mehr als 5 Leute hören. Ich höre sehr oft, dass ich eine angenehme Interviewpartnerin bin und bin stolz darauf. Vielleicht habe ich damit meine Superkraft entdeckt. 😉 

Dieses Jahr habe ich wirklich viel gelesen und auch endlich begonnen “öffentlich” zu schreiben. Ich habe sogar eine Kurzgeschichte bei einem Wettbewerb eingereicht. Das habe ich jetzt öfter vor.  Im Rahmen das NaNoWriMo habe ich ein Buchprojekt begonnen. In die Idee, die dahintersteckt bin ich total verliebt.

„Mein Ziel ist es, ein Leben aufzubauen, von dem ich mich nicht im Urlaub erholen muss.“ Das wollte ich in 2022 umsetzen. Es hat besser geklappt als je zuvor, aber Luft nach oben ist da noch.

Was habe ich mir für 2022 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

Wenn ich es recht überlege, hatte ich auch ohne Jahresrückblog Ziele für 2022.  

  • Podcast: Ich habe es geschafft und meinen eigenen Podcast eröffnet. Heute kann ich mir meinen Blog gar nicht mehr ohne Podcast vorstellen.  Du findest alle Folgen auch bei den gängisten Podcastapps.
  • Selfpublisher: Ich habe in 2021 mein Herz für Selfpublisher entdeckt. Manch einer kann mit ihnen nichts anfangen, teils aus Vorurteilen, teils aus Erfahrung mit Büchern die nicht lektoriert bzw. korrigiert sind. Ich würde mich so sehr freuen, wenn jeder ihnen eine Chance gibt und daher habe ich beschlossen, 2022 unter dem Motto “Push Selfpublishing” laufen zu lassen. Wenn du meinen Podcast hörst, wirst du merken, dass die meisten Gäste Selfpublisher sind.  
  • Eigenes Logo etablieren: Zu Beginn des Blogs hatte ich ein Logo, das aus einem Herz aus Büchern bestand. Das sah total billig aus und war nicht auffällig. Dank Canva habe ich mein türkis für mich entdeckt und mir in 2021 das neue Logo erstellt und meine Posts einheitlich gestaltet.  
  • Mehr Bücher lesen als in 2021: Das habe ich locker geschafft, allerdings weiß ich gar nicht wie. In 2021 habe ich 63 Bücher gelesen und in bis jetzt in 2022 schon 81. Da wir noch ein paar Tage in diesem Jahr verfügbar haben, dazu auch noch Feiertage kommen, schaffe ich sicher noch zwei oder drei Bücher. Das ist ein tolles Gefühl! 

Mein Jahresrückblick 2022

Entstehung meines Podcasts

Podcastbearbeitung mit Herrn Schröder
Podcastbearbeitung mit Herrn Schröder

“Soll ich oder soll ich nicht?”  

“Meine Stimme ist so schrecklich!” 

“Was ist, wenn die Leute es nicht mögen?” 

Diese Fragen kennt ja jeder von uns auf die ein oder andere Weise. Ich habe bereits 2021 zur OBM daran gedacht einen Podcast zu machen, aber ich habe mich nicht getraut. Die Idee, wie ich es aufbauen möchte, war mir schon früh relativ klar: Mein Podcast soll klingen wie ein gemütlicher Plausch auf dem Sofa bei Kaffee und Kuchen oder einem Weinchen.  

Bei mir passiert alles immer ziemlich plötzlich. Ich befasse mich gar nicht so sehr mit den technischen Dingen und lerne im Nachhinein. Also habe ich am 6. März 2022 meine allererste Folge veröffentlicht. Mein erster Gast war Kerstin Groeper. Dieses erste Interview habe nicht nur per Zoom aufgenommen (warum war das eigentlich so?), kaum geschnitten und anschließend in zwei Teile aufgeteilt. Das würde ich heute nicht mehr machen. Mittlerweile habe ich 42 Folgen veröffentlicht.  

Mit der Zeit habe ich die Podcastaufnahmen immer mehr lieben gelernt. Ich mag es einfach mit den unterschiedlichsten Personen über ihre Projekte zu reden und die Liebe zu ihrer Arbeit in ihren Augen und ihren Stimmen zu spüren.  

Nach den Interviews kamen erst die Buchsnacks dazu, in denen Autoren eine kurze Sequenz von ca. 5 Minuten (manchmal auch länger) einlesen, damit interessierte Podcasthörer einen Eindruck davon haben, wie das Buch geschrieben ist. Später kam ich auf die Idee auch Buchvorstellungen anzubieten. Der Vorteil daran ist, dass ich die Bücher, die besprochen werden, nicht selber kennen muss. Ich wollte damit Autor:innen die Möglichkeit geben über ihr Buch zu sprechen und das, was ihnen wichtig ist, los zu werden. Aufgebaut ist es ebenfalls wie ein Interview, allerdings habe ich dazu Standardfragen entwickelt.  

Was soll ich sagen? Der Podcast läuft super! Ich habe eine Warteliste, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Ich habe eher erwartet, dass ich kaum Interviewpartner zusammenkriege. Aber so ist es natürlich viel besser. Du kannst dich also auf viele weitere Interviewpartner in 2023 freuen.  

Podcast „Goethes Bücherreisen“

Logo "Goethes Bücherreisen"
Logo „Goethes Bücherreisen“

Frau Goethe liest, also Heike, hatte im Frühjahr die Idee, dass wir zusammen einen Podcast mit Buchthemen machen könnten. Also haben wir ein kurzes (wirklich ein kurzes!) Brainstorming gemacht und innerhalb von einer halben Stunde 24 Themen zusammengestellt, in denen wir von September 2022 bis August 2023 immer am 1. und am 15. Eines Monats über buchrelevante Themen sprechen.  

Unsere Themen beinhalten nicht nur Themen, die Blogger und Leser interessieren, auch Autoren kommen auf ihre Kosten. Beispielsweise ist ein Thema die Zusammenarbeit mit Autoren oder mit anderen Bloggern.  

Wenn du noch nicht reingehört hast, solltest du das ganz schnell tun, denn die Rückmeldungen von Hörern sind sehr positiv. Ich verspreche dir, dass unsere Folgen nicht so lang sind wie die meines eigenen Podcasts, also für mal eben zu Hören besser geeignet sind. Du findest alle Folgen nicht nur bei den bekannten Apps, sondern auch auf Heikes und auf meiner Seite unter “Goethes Bücherreisen”.  

Blogtouren

Ich liebe Blogtouren! Die Vernetzung untereinander ist mir dabei das Wichtigste.  

Im Februar ging es mit der Blogtour zum ersten Teil der “Töchter der Speicherstadt”-Reihe los. Mehr dazu habe ich im nächsten Punkt geschrieben. Mir ist diese Leserunde in schöner Erinnerung geblieben.  

Im April habe ich “Die Mission des Kreuzritters” von Ulf Schiewe im Rahmen der HOMER Preisverleihung 2022 vorgestellt. Die Blogtour dauerte noch bis zum Tag vor der Preisverleihung am 1. Oktober 2022 an. Kurzlesungen und schriftliche sowie Interviews mit Bewegtbildern haben die Blogtour abgerundet.  

Im August durfte ich an der Blogtour zu “Findelmädchen” von Lilly Bernstein teilnehmen. Den Vorgänger “Trümmermädchen” kannte ich nicht, aber das Buch war auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesbar.  

Virtueller Kaffeeklatsch zur Blogtour „Töchter der Speicherstadt“

Goodies für die geladenen Teilnehmer des Kaffeklatsches
Goodies für die geladenen Teilnehmer des Kaffeklatsches

Als Special zur Blogtour zum ersten Teil der Reihe “Töchter der Speicherstadt” hat Frau Goethe liest ein virtuelles Kaffeetrinken mit Anja Marschall organisiert. Das Schöne daran war: Wir Bloggerinnen haben Gäste eingeladen und jeder Gast sowie die teilnehmenden Blogger bekamen vorab von Anja Marschall einen kleine Kaffeeprobe sowie einen persönlichen Gruß zugesendet.  

Zoom habe ich in der Pandemiezeit zu schätzen gelernt. Nur so war es möglich, dass wir uns aus allen Ecken Deutschlands zuschalten konnten und nicht nur dem Interview, das Heike mit Anja Marschall geführt hat, folgen konnten, sondern auch noch Ausführungen über historische Gebäude und Orte, die im Buch vorkommen. Außerdem konnten wir natürlich auch mit Anja direkt in Kontakt treten.  

Du kannst den Kaffeeklatsch auf dem Blog von Frau Goethe liest in ihrem Podcast anhören. Es ist übrigens eine der am meisten gehörten Folgen ihres Podcasts.  

Doch-Nicht-Messe Leipzig 2022

abendliche Lesung im Landgericht Leipzig
abendliche Lesung im Landgericht Leipzig

Die Reise nach Leipzig hatte ich bereits im Oktober oder November 2021 geplant und mich total meine allererste Messe als Bloggerin gefreut. Wir wissen alle, dass sie kurzfristig abgesagt wurde und die meisten Leute ihre Reise nach Leipzig abgesagt haben.  

Damit wollten Heike von Frau Goethe liest, Manuela von Lesenswertes aus dem Bücherhaus und ich uns nicht zufriedengeben und haben uns dann trotzdem in Leipzig getroffen und drei wunderschöne Tage verbracht, die wie im Flug vergingen.  

Homer historische Literatur e. V.

Shortlist Goldener HOMER 2022
Shortlist Goldener HOMER 2022

Im Frühjahr wurde ich Fördermitglied vom Verein “HOMER historische Literatur e. V.” 

Du kennst den Verein noch nicht? Dann solltest du mal die Homepage besuchen. Mittlerweile hat der HOMER zahlreiche Mitglieder, die meisten davon sind Autoren. In regelmäßigen Abständen findet der Stammtisch statt, in dem sich Autoren, Blogger und andere Mitglieder austauschen können.  

Weiter oben habe ich die Blogtour zur Preisverleihung des goldenen Homer erwähnt. Der goldene Homer wird einmal im Jahr verliehen und krönt drei Autor:innen, die ein Buch geschrieben haben, das in der Zeitspanne spielt, die in der jeweiligen Ausschreibung genannt ist. Leider sind bisher noch keine Selfpublisher zugelassen, ich hoffe aber, dass das irgendwann einmal der Fall ist.  

Gewonnen haben in diesem Jahr:  

Mörderische Schwestern e. V. & Bad Vilbel

Welcome Mail "Mörderische Schwestern e. V. "
Welcome Mail „Mörderische Schwestern e. V. „

Wenn du gerne Krimis liest, hast du den Namen “Mörderische Schwestern” sicher schon ab und an mal gehört. Ich wusste bis zum Frühjahr gar nicht, dass ich auch als Bloggerin Mitglied werden kann.  

Im Sommer flatterte eine Einladung zur Vollversammlung der Mörderischen Schwestern ins Haus. Sie sollte in Bad Vilbel bei Frankfurt stattfinden und einigen Mehrwert bieten. Also habe ich mich angemeldet und rückblickend freue ich mich über diese Entscheidung. Ich habe nicht nur einige Mörderische Schwestern kennengelernt (Ulla von Ullas Leseecke endlich mal live und nicht per Zoom), sondern auch zwei Workshops mitmachen dürfen: Einmal Blutspurenanalyse und einmal Gesichtsrekonstruktion. Den Abend nach der Vollversammlung fand eine Ladies Crime Night (LCN) in Bad Vilbel statt, die ich mir natürlich auch angesehen habe.  

Falls du die LCNs noch nicht kennst, habe ich eine kurze Erklärung für dich: An dem jeweiligen Abend lesen mehrere Autorinnen ca. 7 Minuten aus einem ihrer Bücher oder Kurzgeschichten. Meist wird der Abend von Musikern begleitet. Du solltest mal die Augen offenhalten, ob du bei dir eine LCN besuchen kannst. Es lohnt sich auf jeden Fall.  

Erste Schreibversuche & Blog „Nadines Schreibwerkstatt“

Blog "Nadines Schreibwerkstatt"
Blog „Nadines Schreibwerkstatt“

Vielleicht hast du es schon mitbekommen: Ich schreibe selber auch total gerne. NIcht nur Rezensionen, sondern auch Geschichten. Bisher bin ich aber nie über Kurzgeschichten hinausgekommen. Ich habe mir einfach niemals vorstellen können, eine große lange Geschichte zu schreiben.  

Gerade heute, an dem Tag, an dem ich diesen Beitrag schreibe, habe ich Folgendes in meinen Erinnerungen bei Facebook gesehen: 

Facebook-Beitrag vom 16.12.2022
Facebook-Beitrag vom 16.12.2022

Ich wollte schon im letzten Jahr beim NaNoWriMo mitmachen, aber ich habe mich nicht getraut. Warum auch immer man sich nicht traut, wenn man etwas für sich allein im stillen Kämmerlein macht, erschließt sich mir nicht, aber es war so. Dieses Jahr habe ich es dann getan! Ich habe meine erste eigene Geschichte angefangen zu schreiben. Und ich bin lange noch nicht am Ende angekommen, wie man sich sicher denken kann. Unterstützt hat mich dabei der Kurs „Schreib dein Buch“ vom Bookerfly Club.  

Ich mache immer mal wieder beim #writingfriday von Elizzy von read books and fall in love mit und primär dafür habe ich mir einen eigenen Blog für meine Schreibübungen erstellt. Vielleicht sehe ich in ein paar Jahren mal Fortschritte 😉   

Fernkurs „Kreatives Schreiben“

Anmeldebestätigung Laudius "kreatives Schreiben"
Anmeldebestätigung Laudius „kreatives Schreiben“

Mein Entschluss für 2022 stand schon in 2021 fest: Ich muss dringend selber schreiben lernen. Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht, wo ich Grundlagen lerne. Schnell war klar, dass ich einen Fernkurs bei der Laudius Akademie zum Thema “kreatives Schreiben” absolvieren möchte.  

Der Vorteil ist hier, dass durch alle Genres weg gelehrt wird. Zu Beginn musste ich nur einen spannenden Anfang schreiben, dann beispielsweise eine Kürzestgeschichte, von der ich gar nicht wusste, dass es sowas auch gibt. Meine letzte Aufgabe war eine Reportage, die ich über “Recklinghausen leuchtet” geschrieben habe und als nächstes lerne ich etwas über Rezensionen. Da bin ich gespannt, ob mich diese Lektion weiterbringt.  

Insgesamt sind es über 30 Lehrhefte, die ich durcharbeiten werde und ich muss auch Gedichte, Kinderbücher bzw. -geschichten oder Haikus schreiben. Davor gruselt es mich ein wenig. Aber Spaß macht es auch irgendwie.

Mein Buchprojekt nimmt täglich mehr Form an. Nun muss ich das alles nur noch aufschreiben.

SuB-Abbau 2022

Im aktuellen Jahr habe ich das erste Mal beim SuB-Abbau von Frau Goethe liest mitgemacht. Das ZIel ist es, 12 Bücher – also jeden Monat eins – aus dem SuB zu lesen. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich es NICHT geschafft habe.  

Um es uns Teilnehmern einfacher zu machen, hat an jedem zweiten Montag im Monat ein Zoom-Treffen stattgefunden, bei dem wir 50 Minuten, jeder für sich, sein SuB-Buch gelesen haben. Ich habe manchmal geschummelt und lieber mein aktuelles Buch weitergelesen, weil wieder ein Rezensionstermin bevorstand. Sonst hätte ich meine 12 Bücher sicher geschafft. Nach dem Silent Reading haben wir immer noch eine kleine Quatschrunde eingelegt. Das war dann immer der perfekte Abschluss für den jeweilgen Montag.  

In 2023 wird es die Aktion ebenfalls geben. Du kannst dich darüber bei Frau Goethe liest informieren.  

Blog Campus

Auch für Blogger hat sich Heike etwas überlegt, nämlich den Blog Campus. Er findet immer an einem Samstag im Monat statt und man lernt alles Mögliche übers Bloggen.  

Am wichtigsten waren für mich beispielsweise Themen wie Contentplanung oder wie man ansprechende Bilder für Social Media erstellt.  

Ich habe festgestellt, dass es nicht schaden kann, sich beim Blog Campus einzuwählen, auch wenn man glaubt, dass man schon alles weiß. Ich habe öfter mal Aha-Erlebnisse gehabt, schon allein deswegen, weil auch ein Austausch zwischen den Teilnehmern stattfindet, bei dem ich schon interessante Denkanstöße bekommen habe.  

Wenn Du Interesse daran hast, komm doch einfach mal vorbei. Ich habe mal eine Übersicht über die Themen für 2023 für Dich:   

Zeilentraum-Event 2022

Aufsteller "Zeilentraum"
Aufsteller „Zeilentraum“

Im November habe ich bei der Podcastaufnahme mit Heidi Troi zufällig erfahren, dass es eine Messe ganz um die Ecke von mir gibt: Zeilentraum in Dortmund. Sie fand im Best Western Hotel in Dortmund am Flughafen statt. 

Ich hatte Glück und konnte zwei Wochen vor dem Event noch ein Ticket ergattern. Während einiger Gepräche mit anderen Teilnehmern der Messe fand ich heraus, dass viele schon darauf gewartet haben, dass die Messe nach Corona endlich wieder stattfindet und dass die Tickets tatsächlich ausverkauft waren.  

Organisiert wird die Messe von Emma Smith und Kimmy Reeve. Beide sind Autorinnen und wollten nach eigener Aussage ein Treffen schaffen, bei dem Autor:innen und Leser:innen in familärer Runde zusammenkommen. Das ist richtig gut gelungen! Zu Gast waren Autor:innen, die zum Teil im Rahmen von Lesungen oder Meet and Greet zur Verfügung standen.  

Die wenigen, aber liebevoll gestalteten Stände der einzlenen Autor:innen luden nicht nur zum Schmökern ein, sondern ließen auch das ein oder andere Pläuschchen zu. Ich konnte zudem weitere Gäste für meinen Podcast gewinnen. Da darfst du sehr gespannt drauf sein.  


Mein 3 liebsten eigenen Blogbeitäge des Jahres


Mein Jahr 2022 in Zahlen

Ich lasse dazu mal Bilder sprechen.

Blog am 17.12.2022
Blog am 17.12.2022

Instragram 16.12.2022
Instragram 16.12.2022

Facebook 16.12.2022
Facebook 16.12.2022


podcaster.de 16.12.2022
podcaster.de 16.12.2022

Was 2022 sonst noch so los war

Ich war in der Zeitschrift "Lesen" :-)
Ich war in der Zeitschrift „Lesen“ 🙂

Gast für den Podcast meines Arbeitgebers
Ich war Gast für den Podcast meines Arbeitgebers. 🙂

Extraschicht am 25.06.2022
Extraschicht am 25.06.2022

Seit Juli 2022 bin ich zusammen mit zwei Kolleginnen und Elly Corporate Influencer für meinen Arbeitgeber.
Seit Juli 2022 bin ich zusammen mit zwei Kolleginnen und Elly Corporate Influencer für meinen Arbeitgeber.

Welcome-Back-Party vom Wohnkonzept II nach der Überschwemmung des Gebäudes im Juli 2021.
Welcome-Back-Party vom Wohnkonzept II nach der Überschwemmung des Gebäudes im Juli 2021.

Endlich wieder Formentera nach fünf Jahren.
Endlich wieder Formentera nach fünf Jahren.

Der schlimmste Tag in 2022: 16. September 2022 - Fry, mein Herzenskater hat mich nach über 16 Jahren  für immer verlassen.
Der schlimmste Tag in 2022: 16. September 2022 – Fry, mein Herzenskater hat mich nach über 16 Jahren für immer verlassen.

Endlich haben wir auch im Büro ein offenes Bücherregal. :-)
Endlich haben wir auch im Büro ein offenes Bücherregal. 🙂
Kurzurlaub in Papenburg mit den zwei Beisten. ❤

Die Madame ist eingezogen. Erst mussten die Jungs sich an sie gewöhnen, aber nun mögen sie sich.
Die Madame ist eingezogen. Erst mussten die Jungs sich an sie gewöhnen, aber nun mögen sie sich.

Tagesausflug nach Dusiburg. So schön ist das Ruhrgebiet.
Tagesausflug nach Dusiburg. So schön ist das Ruhrgebiet.

Weihnachtssingen auf Schalke :-)
Weihnachtssingen auf Schalke 🙂

Meine Ziele für 2023

  • Im April werde ich (diesmal hoffentlich wirklich!) zur Buchmesse nach Leipzig fahren. Das Hotel ist gebucht, die Bahnfahrkarten ebenfalls. Jetzt muss ich nur noch abwarten, bis ich mich akkreditieren lassen kann.  
  • Das Gleiche gilt für die Buchmesse in Frankfurt im Oktober. Ich bin einfach so gespannt drauf, ob mir der Trubel gefallen wird
  • Ich möchte endlich mal meinen Netgalley-SuB abbauen, der seit Jahren immer weiter angestiegen ist und immer nur minimal abgebaut wird.
  • Ich habe mir vorgenommen, mindestens vier englische Bücher in 2023 zu lesen. Vor langer Zeit konnte ich mal richtig gut Englisch, davon ist fast nichts übrig. Ich denke, ein Buch im Quartal sollte möglich sein.  
  • Außerdem möchte ich an meinem Buch weiterarbeiten. Ich habe ungefähr 1000 Ideen dazu und weniger Zeit als ich dafür brauche.  

Mein Motto für 2023 lautet: “Planung ist alles” 🙂 

Buchvorstellung „Vergessene Welten“ von Agnes Hörter

In dieser Folge stellt dir Agnes Hörter ihre Bildbände zum „Vergessene Welten“ vor. Sie ist leidenschaftliche Lost-Places-Fotografin und erzählt von der Entstehung ihrer Bücher und hat mir viele interessante Einblicke in das Thema gewährt.  



Bei Interesse kannst du die Bücher bei ihr per E-Mail erwerben: eisteee2000@yahoo.de



YouTube Videos zu beiden Teilen:

Teil 1 „Produktion eingestellt…“

Teil 2 „Verlassene Ferienparadiese“

Die Autorin (© Stefan Zaum):

Agnes Hörter

Mittwintertage von Cinnamon Society

Ich bin ja eigentlich nicht so der Kurzgeschichtenfan, aber ich fand das Cover so schön und Winter- bzw. Weihnachtsgeschichten zu lesen um die Vorfreude auf Weihnachten zu erhöhen, kann ja auch nie schaden.  

Das Buch beinhaltet nicht nur Kurzgeschichten, sondern auch Gedichte und Rezepte, die mich perfekt auf Weihnachten eingestimmt haben. Nicht nur romantische und weihnachtsduselige Geschichten sind in “Mittwintertage” enthalten, sondern auch Erzählungen von Weihnachtsmuffeln, kritische Texte und traurige Geschehnisse, sowie Fantasygeschichten z. B. über Weihnachtselfen. Eine Spotify-Playlist, die du während der Lektüre hören kannst, versetzt dich zusammen mit den jeweiligen Texten perfekt in Weihnachtsstimmung.  

“Mittwintertage” ist nicht nur eine Einstimmung auf die dunkle Jahreszeit, sondern zusätzlich auch noch ein Spendenanthologie. Der komplette Erlös aus dem Verkauf des Buches geht an die Kinderkrebshilfe Wien. Du tust also auch noch was Gutes, wenn du das Buch kaufst.  

Die Cinnamon Society wurde von Anja Schöpf und Lara Pichler gegründet. Mittlerweile sind es insgesamt über 40 Autorinnen und Autoren, die nicht nur Zimt über alles lieben, sie rufen auch immer wieder neue Spendenanthologien ins Leben. Du kannst dich gerne über weitere Projekte über den Link weiter unten über die anderen Projekte informieren.  

Das Buch wurde mir von der Cinnamon Society zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  



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Seiten: 388 

Herausgeber: Bookmundo Direct; 1st edition 

Erscheinungstermin: 1. Dezember 2021 

ISBN: ‎ ‎ 978-9403644455 


Über die Autor:innen (Quelle: Homepage): 

Bestehend aus mittlerweile über 40 Autorinnen und Autoren, die Zimt über alles lieben und so auf diesen verrückten und einzigartigen Gruppennamen gekommen sind, durften sie dieses Jahr bereits die dritte Anthologie „Kaminfeuerabende“ veröffentlichen.   

Das ist noch nicht alles. Zusammen möchten sie verschiedensten Menschen auch weiterhin einen Grund zum Lächeln schenken. Vor „Kaminfeuerabende“ sind bereits „Frühsommernächte“ und „Mittwintertage“ entstanden und dieses Buch wird garantiert nicht das letzte gewesen sein. Schon jetzt sammeln die Autorinnen und Autoren fleißig Ideen für neue Projekte, die ganz bald in Angriff genommen werden. 

Was ich Zuhause nenne von Lena Dupont

Heute erscheint “Was ich Zuhause nenne” von Lena Dupont. Es ist ihr Debütroman, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.  

Marie und Alex sind seit zehn Jahren verheiratet und haben vier Kinder. Eigentlich sollte Marie glücklich sein, denn sie hat alles, was sie sich gewünscht hat. Ein schönes Haus, sie hat ihren Traummann geheiratet und ihre vier Kinder liebt sie über alles. Wenn da nicht die Wesensveränderung wäre, die sie in der letzten Zeit an Alex festgestellt hat. Sie versucht mit allen Mitteln ihre Ehe zu retten. Als sie den charmanten Damien kennenlernt, fragt sie sich, ob ihre Ehe so überhaupt noch einen Sinn hat.  

Im Laufe des Buches kommt heraus, dass Marie und Alex gerade eben volljährig waren, als ihr erstes Kind zur Welt kam und dass die Charlotte, die beste Freundin von Marie, mit Alex ganz und gar nicht einverstanden war. Ich bin ja immer dafür, dass Menschen nicht nach dem gehen, was andere in ihrem Leben sehen und ihre eigenen Gefühle entscheiden lassen, aber da wäre ich wahrscheinlich auch skeptisch gewesen. Beste Freundinnen haben fast immer recht, auch wenn man das nicht hören will. Alex driftet nach und nach in eine fragwürdige Rolle in seiner Partei ab, die ich an Maries Stelle auch nicht toleriert hätte. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, warum sie das überhaupt so lange mitgemacht hat.  

Bei Debüts achte ich auch immer darauf, ob sich die Dialoge gestelzt anhören und wie die Handlung beschrieben wird. Hier hat mir beides richtig gut gefallen und des Öfteren hatte ich die Stimmen und Handlungen der Figuren wie einen Kinofilm im Kopf.  

Man könnte meinen, dass das Thema “Wie rette ich meine Ehe” schon tausend Mal bearbeitet wurde und irgendwann langweilig ist, aber gerade durch die politische Haltung von Alex, die Marie lange nicht entdeckt, hat die Autorin zusätzliche Brisanz in das Thema gebracht.  

“Was ich Zuhause nenne” ist für mich ein sehr gelungener Debütroman, den ich dir sehr empfehlen kann.  

Das Buch wurde mir von Lena Dupont zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.

Für meinen Podcast habe ich Lena Dupont Anfang des Monats zu ihrem Buch interviewt.  



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Seiten:  

Herausgeber: Lena Dupont 

Erscheinungstermin: 30.11.2022 

ISBN: ‎ 9783756840298 


Über die Autorin (Quelle: Homepage): 

Als Autorin tauche ich in meine Geschichten ein und bin eine Weile in einer fernen Welt.  

In meinen Geschichten finden sich immer starke Frauen, eine Portion Liebe und ganz viel Gefühl. 


Das Buch kann heute noch signiert bei der Buchhandlung Graff bestellt werden:  




“Warum hast du einen Buchblog gestartet?” 

Diese Frage wurde mir in der letzten Zeit öfter gestellt. Die Antwort ist gar nicht so einfach, denn wenn man es objektiv betrachtet, ist so ein Blog richtig viel Arbeit. Es ist ja nicht damit getan, mal eben einen Text zu schreiben, ein paar Bildchen zu erstellen und dann alles ins Internet zu stellen. Bei mir fängt es schon damit an, dass ich Rezensionsbücher anders lese als “Spaßbücher”, ich mache mir Notizen und wenn mir eine Formulierung während des Lesens einfällt, schreibe ich die auch sofort auf. Meine Meinung soll ja so genau wie möglich widerspiegeln, was ich beim Lesen gedacht und gefühlt habe.  

Als Antwort ist mir als erstes eingefallen, dass ich zwar lesende Menschen um mich habe, aber mit den wenigsten wirklich über Bücher spreche. Mit meinen Herzensmenschen, die ich über die Büchereule kennengelernt habe, rede ich mittlerweile über alles, aber fast nie über Bücher. Ich kann bei anderen Leser:innen Tipps loswerden und von meinem aktuellen Buch erzählen, aber gehörte Worte sind manchmal nur Schall und Rauch. 😉 Also möchte ich potenzielle Leser:innen visuell ansprechen: Cover, Autorenbild und meine Meinung schwarz auf weiß, manchmal finde ich sogar ein YouTube Video oder andere tolle Inhalte.  

Außerdem geht es mir darum, nicht so bekannte Bücher bekannter zu machen, indem ich meine Beiträge teile und hoffentlich neue Leser:innen auf die Bücher aufmerksam mache. Manchmal finde ich es sehr schade, dass die Bücher, die mir richtig gut gefallen haben, nur eine Handvoll Bewertungen bei Amazon (das leider das wichtigste Medium für Buchbewertungen) bekommen und damit fast in der Versenkung verschwinden. Oftmals sieht man diese Bücher auch nur selten oder in ganz winziger Auflage irgendwo in einer Ecke in Buchhandlungen ausliegen, so dass Leser:innen, die sich weniger mit dem Buchmarkt auseinandersetzen, unter Umständen gar nichts von diesen Perlen mitbekommen.  

In diesem Jahr habe ich zudem noch Selfpublisher für mich entdeckt. Ich habe eine Menge richtig guter Bücher gelesen, die einem Verlagsbuch in nichts nachstehen. Mittlerweile ist mir egal, ob auf dem Buch ein Verlagsname abgedruckt ist oder nicht. Selfpublisher müssen ihr Marketing komplett allein wuppen und sind froh über jede Unterstützung.  

“Warum hast du dann auch noch einen Podcast begonnen? Reicht denn der Buchblog denn nicht?”

Doch, theoretisch schon, aber ich habe mich gefragt, wie ich Autor:innen den Leser:innen etwas näherbringen kann. Bei mir funktioniert das immer ganz gut über Podcasts. Ich habe mich daher entschieden, den Podcast so aufzubauen, dass es klingt, als würde ich einfach bei einem Kaffee und bei Keksen mit dem Interviewpartner plaudern. Ich denke, man merkt, dass ich bei den Aufnahmen für den Podcast immer Spaß habe.  

Wie ist das bei dir? Sprichst du über Bücher oder Hörbücher? Hast du vielleicht auch einen eigenen Blog oder einen Podcast? Was ist dein Beweggrund? 

Interview mit dem Club der Selfpublisher & Rezension

Wie du sicher schon weißt, habe ich dieses Jahr eher angefangen Weihnachtsbücher zu lesen. “24 Kurzgeschichten zum Advent – Winterliche Schlüsselmomente” vom Club der Selfpublisher ist eins dieser Winter- bzw. Weihnachtsbücher. Nicht nur das tolle Cover hat mich sofort angesprochen, sondern auch, dass Kurzgeschichten von Autoren enthalten sind, deren Bücher ich gern mag.  

Ich lese selten Kurzgeschichten, aber für einen Adventskalender finde ich sie genau richtig. Ich konnte mich aber nicht beherrschen und habe das Buch fast hintereinander weg gelesen, weil mir fast alle Geschichten richtig gut gefallen haben. Es ist jedes Genre vertreten, von Krimi bis historisch zu Fantasy und Science-Fiction.  

Die Besonderheit ist, dass immer ein Schlüssel in den jeweiligen Geschichten vorkommt. Mal spielt der Schlüssel eine Hauptrolle, mal wird er nur erwähnt. Wie es sich für ein winterliches Buch gehört, ist auch immer Schnee, Kälte, Winter oder eben Weihnachten in den Geschichten erwähnt.  

“24 Kurzgeschichten zum Advent” ist eine Spendenanthologie. Alle Einnahmen gehen an den Deutsche Kinderhospitzverein e. V. in Olpe.  

Das Buch ist die perfekte Begleitung für die Adventstage. Die Geschichten lassen sich ohne Probleme vor dem Schlafengehen lesen, weil sie nicht so lang sind, dass man sie ganz entspannt vor dem Schlafen gehen lesen kann.  

Ich habe mit drei der Autorinnen (Antje Grube, Jes Schön und Nadine Schwartz) für meinen Podcast ein Interview geführt.  



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Seiten: 274 

Herausgeber: ‎ Independently published 

Erscheinungstermin: 2. September 2022 

ISBN: ‎ 979-8839738270 





























Interview mit Stefanie Goldbrich & Rezension

„Eine Handvoll Sonnenschein – Vom kurzen Leben meines Sternenkindes & der Ironie des Schicksals“ von Stefanie Goldbrich

Erst habe ich gezögert, als Stefanie Goldbrich auf mich zukam und fragte, ob ich ihr Buch lesen möchte. Lesen soll doch Spaß machen und nicht traurig! Aber dann dachte ich, dass es nicht schaden kann, zu wissen, wie sich eine Mutter fühlt, die ihr vor fünf Tagen geborenes Baby verliert. Rückblickend kann ich sagen, dass ich froh bin, dass ich das Buch gelesen habe.  

Nach einer erfolgreichen Kinderwunschbehandlung war die Autorin voller widerstreitender Gefühle. Sie war nicht nur aufgeregt und hatte etwas Angst, sie war auch voller Vorfreude und glücklich, dass sie, ihr Mann und ihre Tochter bald eine vielköpfige Familie sein würden. Aber es kam alles völlig anders. Bis zum letzten Tag der Schwangerschaft war alles in Ordnung, dann gab es Komplikationen bei der Geburt, die beinahe auch die Mutter nicht überlebt hätte. Dominik wurde schwerkrank in die Neonatologie verlegt und hat sein ganzes Leben dort verbracht bevor er im Alter von fünf Tagen starb.  

Obwohl ich keine Mutter bin, war für mich die Schilderung der Geburt kaum auszuhalten, aber ich finde, dass auch das zu dieser Art Buch dazu gehört. Wenn man ein Buch über das Thema Sternenkind schreibt, kann man den Grund dafür nicht weglassen. Als Leserin war es für mich natürlich schon vorab klar, dass Dominik es nicht schaffen würde. Stefanies Gefühle, die nicht immer gradlinig verliefen, haben mich aber auch immer Hoffnung schöpfen lassen.  

Die Autorin hat das Leben nach Dominiks Tod für jeden Folgetag bis zu der Beerdigung beschrieben, anschließend monatsweise bis zu seinem ersten Geburtstag. Es war für mich schön zu sehen, dass sie und ihr Mann immer zusammengehalten haben und dass sie die Phasen der tiefen Trauer immer wieder hinter sich lassen konnte. Heute kann sie ganz normal über ihr verstorbenes Kind reden, was ich eine große Leistung finde. Normalerweise wird ja der Tod in unserer Gesellschaft, egal wer verstorben ist, lieber nicht erwähnt.  

Es hat sich mal wieder bestätigt, was ich auch schon oft bei Schicksalsschlägen oder auch bei Dingen, die einen stärker als gewohnt beschäftigen, festgestellt habe: Reden hilft! Dabei ist es völlig egal, ob man seine Geschichte zum tausensten Mal erzählt. Auf diese Art kann man sein Schicksal annehmen und den Alltag wieder erleben ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass man weiterlebt, obwohl der geliebte Mensch nicht mehr da ist – um bei dem Beispiel Tod eines lieben Menschen zu bleiben. Dafür braucht man aber auch Menschen, die bereit sind, sich alles, unter Umständen auch mehrmals und über Monate, anzuhören. Wenn es niemanden gibt, helfen Selbsthilfegruppen oder wie in Stefanies Fall sowas wie eine Rückbildungsgruppe für Sternenmütter. Beim Lesen habe ich verstanden, dass Trauer immer in Wellen verläuft. Wenn man sich klar macht, dass das und auch die widerstreitenden Gedanken normal sind, wird man die schlimmen Zeiten überstehen.  

Für mich ist “Eine Handvoll Sonnenschein” nicht nur der Erfahrungsbericht einer Frau, die das schlimmste erlebt hat, das eine Mutter erleben kann, sondern auch ein Ratgeber für Betroffene und für Menschen, die Sterneneltern kennen und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Mir gefällt, wie Stefanie mit diesem schwierigen Thema umgeht.  

Ich würde mir wünschen, dass viele Leute dieses Buch lesen, damit Trauernde, egal um wen sie trauern, unterstützt werden können. Oftmals machen diese Menschen ja leider die Erfahrung, dass sie ausgeschlossen werden, weil viele nicht wissen, wie man mit ihnen umgehen soll.  

Das Buch wurde mir von Stefanie Goldbrich zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich herzlich dafür.  

Ich habe mit Stefanie ein Interview geführt, weil ich es sehr wichtig finde, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, damit drüber geredet wird und entsprechend gehandelt werden kann.  

Nachfolgend habe ich noch einige Links für dich, die du für alle Fälle mal im Hinterkopf behalten kannst: 





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Seiten: 380 

Herausgeber: Independent Bookworm 

Erscheinungstermin: 12. September 2022 

ISBN: ‎ 978-3956812323 





Buch Snack # 6: Die Partnerschaft: Neue Horizonte von Sandra Novak

Am letzten Sonntag hatte ich Sandra Novak zu Gast im Podcast. Wir haben über ihre Erstveröffentlichung um die Rechtsänwältin Martina Bäumer gesprochen.

Heute hat sie für dich ein kleines Stück aus dem Buch eingelesen:



Cover "Die Partnerschaft: Neue Horizonte" von Sandra Novak
Cover „Die Partnerschaft: Neue Horizonte“ von Sandra Novak

Klapptentext (Quelle: Amazon):

Die erfolgsverwöhnte Anwältin Martina Bäumer verliert einen wichtigen Korruptionsfall und somit die Aussicht auf die Partnerschaft in ihrer Kanzlei.

Konfrontiert mit dem Erwartungsdruck ihren nächsten Fall zum Sieg zu führen, stellt Martina ihre Beziehung wieder einmal in den Hintergrund. Ihr Freund Christian, der endlich mit der Familienplanung beginnen möchte, ist nach all den gemeinsamen Jahren mit seinem Verständnis am Ende. Er möchte die Beziehung an erster Stelle sehen und bringt Martina damit in Bedrängnis.

Zu allem Überfluss drängt ein neues Jobangebot Martina dazu, sich an ihre eigenen Werte zu erinnern und sich einzugestehen, dass sie diese schon seit Jahren nicht mehr lebt.

Eine Geschichte, die neue Horizonte aufzeigt, im Beruf, in der Liebe und vor allem in der Beziehung zu sich selbst.