Sag den Wölfen, ich bin zu Hause – Carol Rifka Brunt

Originaltitel: Tell the wolves I´m home

Übersetzerin: Frauke Brodd

Verlag: Eisele Verlag

Erscheinungsdatum: 23. Februar 2018

Seiten: 448 Seiten

ISBN:  978-3-96161-007-5

Die Autorin (Verlag):

Carol Rifka Brunt wurde in New York geboren und lebt heute mit ihrem Mann und den gemeinsamen drei Kindern in England. Sag den Wölfen, ich bin zu Hause ist ihr erster Roman, der vielfach zu einem der »besten Bücher des Jahres« gekürt wurde (u.a. vom Wall Street Journal und dem Oprah Magazine). Das Buch wurde ein New York Times-Bestseller und in zwanzig Länder lizensiert. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

Klappentext (Verlag):

New York, 1987: Eigentlich gibt es nur einen Menschen, der June Elbus je verstanden hat, und das ist ihr Onkel Finn Weiss, ein berühmter Maler. Als Finn viel zu jung an einer Krankheit stirbt, deren Namen ihre Mutter kaum auszusprechen wagt, steht in Junes Leben kein Stein mehr auf dem anderen. Auf Finns Beerdigung bemerkt June einen scheuen jungen Mann, und ein paar Tage später bekommt sie ein Päckchen. Darin befindet sich die Teekanne aus Finns Apartment – und eine Nachricht von Toby, dem Fremden. Wer ist dieser Mann, der behauptet, Finn ebenso gut zu kennen wie June selbst? Zunächst ist June misstrauisch, doch dann beginnt sie sich heimlich mit Toby zu treffen, und sie erfährt, dass es gegen Trauer ein Heilmittel gibt: Freundschaft und Zusammenhalt.

Meine Meinung:

Was für ein wundervolles Buch! Ein Buch über die Liebe, aber nicht kitschig, über Vorurteile und über Eifersucht.

Als Junes bester Freund, ihr Onkel Finn (sogar der Name gefällt mir an ihm), stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie glaubt, dass Finn der einzige Mensch auf der Welt war, der sie verstanden hat. Anfangs scheint das auch so, denn June lebt in ihrer eigenen (Mittelalter-) Welt und ist ein Außenseiter. Bis Toby such zu Wort meldet. Aber das müsst ihr selber lesen.

Ich habe von diesem Buch eigentlich nicht allzu viel erwartet, da es sich um den ersten Roman der Autorin handelt. Da sind wir schon bei den ersten Vorurteilen, denn eigentlich mag ich die meisten Debütromane, die ich bisher gelesen habe,  sehr gerne. Dies hat sich ja hier dann auch bestätigt. Das Buch erzählt aus Sicht von June die Geschichte von Toby und ihr, die gespickt ist von Misstrauen, Ängsten und Unsicherheiten. Da June Teenager ist, ist ihr Leben in ihrer Familie natürlich auch nicht ganz einfach. Als Leser hat man die komplette Übersicht über Junes Gefühlsleben inklusive des Nichtverstehens anderer Personen. Das Buch hat fast meine Gefühlswelt durcheinander gebracht.

Die Charaktere sind so lebensecht beschrieben, dass man als Leser glaubt, sie zu kennen. Die Sprache ist nicht allzu schwer und kurze Kapitel lassen einen immer und immer weiter lesen

Wenn ihr diese Art Geschichten mögt, kann ich es euch uneingeschränkt weiter empfehlen. Ich warte dann mal auf das nächste Buch der Autorin.

Weitere Infos über das Buch findet ihr auf der Seite des Verlages.

Das Buch wurde mir von Netgalley und vom Eisele Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.