Das Unrecht der Väter – Ellin Carsta

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht fesseln. Ich habe  ca. 60 % gelesen und es dann abgebrochen. Dabei klang der Klappentext so vielversprechend.

Das Buch spielt 1936, also zu der Zeit, in der Hitler seine Macht ausgebaut hat. Man merkt dies den Hauptpersonen und auch den Nebencharakteren an, denn alles dreht sich darum, dass man es dem Führer und damit auch der Allgemeinheit, die ihre Augen und Ohren überall hat, recht machen muss.

Die Brüder Heinrich und Wilhelm Lehmann haben sich nach dem ersten Weltkrieg in Bernried, bei ihrem Freund Paul-Friedrich niedergelassen und dort mit ihren jeweiligen Fabriken einigen Reichtum und Ansehen erlangt. Doch leider überschattet ein Ereignis, das ich nicht mehr herausgefunden habe, ihr Leben, denn die Tochter eines im Krieg verstorbenen Kameraden taucht plötzlich auf und möchte Einzelheiten zum Tod ihres Vaters erfahren, mit dem Heinrich, Wilhelm und Paul-Friedrich zu tun haben müssen.

Eigentlich ist das Buch sehr ansprechend aufgemacht. Vor jedem Kapitel kommt einer der Charaktere zu Wort. Die Ereignisse um diesen Charakter werden in dem Kapitel dann erzählt, so dass wir ab und an dieselbe Begebenheit von zwei Seiten kennen lernen. Allerdings hat mich die Handlung gar nicht gefesselt. Immer, wenn ich dachte, dass es jetzt was wird mit mir und „Das Unrecht der Väter“ habe ich wieder das Interesse verloren.

Ich würde euch dennoch raten, die Leseprobe zu lesen, denn grundsätzlich ist die Idee zu dem Auftakt der Falkenbach-Saga gar nicht übel. Vielleicht gefällt euch der Erzählstil ja.

Mehr Informationen zu dem Buch findet ihr auf der Seite der Autorin.