Schatten der Welt – Andreas Izquierdo

Verlag: Dumont Verlag

Erscheinungsdatum: 21. Juli 2020

Seiten: 544

ISBN: 978-3-8321-6498-0

Der Autor (Verlag):

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman ›König von Albanien‹ (2007), der mit dem Sir- Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman ›Apocalypsia‹ (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Bei DuMont erschienen von ihm ›Das Glücksbüro‹ (2013) und der SPIEGEL-Bestseller ›Der Club der Traumtänzer‹ (2014). Zuletzt veröffentlichte er die Romane ›Romeo & Romy‹ (2017) und ›Fräulein Hedy träumt vom Fliegen‹ (2018).

Klappentext (Verlag):

Thorn in Westpreußen, 1910. Der schüchterne Carl, der draufgängerische Artur und die freche Isi pfeifen auf den Ernst des Lebens. Nicht einmal die Nachricht, dass ein Komet namens »Halley« die Menschheit zu vernichten droht, kann die drei schockieren. Im Gegenteil – ungerührt verkaufen sie Pillen gegen den Weltuntergang, während Halley still vorbeizieht.
Doch das Erwachsenwerden lässt sich nicht aufhalten: Carl beginnt eine Ausbildung zum Fotografen, Artur und Isi werden ein Paar. Als 1914 die große Weltpolitik über sie hineinbricht, reißt es die Freunde auseinander. Artur und Carl werden eingezogen, fernab der Heimat werden die beiden Teil eines Kriegs, der jede Vorstellungskraft sprengt. Derweil hat Isi zuhause in Thorn ganz andere Kämpfe auszufechten.
1918 ist der Krieg endlich vorbei. Nichts ist geblieben, wie es einmal war, und doch scheint ein Neuanfang möglich …
Mitreißend und mit viel Gefühl für seine Figuren erzählt Andreas Izquierdo die Geschichte dreier Jugendlicher, die in den Wirren des frühen 20. Jahrhunderts ihren Weg suchen – ›Schatten der Welt‹ ist Abenteuerroman, Coming-of-Age-Geschichte und spannender historischer Roman zugleich.

Meine Meinung:

Ich kann habe mich so sehr darauf gefreut, dass endlich ein neues Buch von Andreas Izquierdo raus kommt und dass ich es auch noch als Rezensionsexemplar lesen darf. Leider haben sich meine Erwartungen gar nicht erfüllt.

Vorab muss ich sagen, dass ich nur ca. ein Viertel des Buches gelesen habe und dann aufgegeben habe, weil ich einfach nicht in die Geschichte rein gefunden habe. Dabei hat eigentlich alles gestimmt. Der Leser lernt erst den Ich-Erzähler Carl kennen, der mit seinem besten (und gewitzten) Freund Artur sowie der Lehrerstochter Isi einen großen Coup landet. Dem Klappentext und auch der Zeit, in der das Buch spielt, kann man entnehmen, dass es auf Krieg hinaus läuft. Diese Ära ist für mich immer wieder interessant zu lesen. Vor allem, wenn es um diese Art Geschichten geht.

Carl berichtet humorvoll und wie liebevoll er über seinen Vater und seine Freunde redet, gefiel mir auch gut. Bücher aus der Ich-Perspektive mag ich sowieso immer gern. Aber es hat mich einfach gar nicht interessiert, wie es weiter geht. Seite um Seite habe ich mich vorgekämpft. Da ich die Bücher des Autors eigentlich sehr schätze, kann ich mir nur vorstellen, dass der Zeitpunkt für mich nicht passt.

Ich hoffe trotz allem, dass ihr dem Buch eine Chance gebt, denn ich glaube, dass es mich zu einem anderen Zeitpunkt bestimmt gepackt hätte. Ich werde es einfach später noch mal versuchen.

Um euch selber zu überzeugen, was ihr von dem Buch haltet, könnt ihr auf der Seite des Verlages die Leseprobe finden.

Das Buch wurde mir von Netgalley und dem Dumont Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.