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Jahresrückblick 2022: Einfach mal machen, könnte ja gut werden!

Wenn ich mir das Jahr 2022 ansehe, sehe ich vor allem viele Menschen, die ich kennenlernen durfte, aber auch viel Arbeit durch mittlerweile wöchentliche Podcastfolgen.  

Es war insgesamt ein tolles Jahr, das mir viele Glücksmomente beschert hat, aber auch traurige Momente. Der schlimmste davon war der Tag, an dem mein geliebter Herzenskater mich für immer verlassen hat. Er war vom ersten Tag seines Einzugs an immer bei mir. Die zwei verbleibenden Jungs, Murphy und Herr Schröder, und das neue Mädchen, Jacy, helfen mir zwar darüber hinweg, aber ich vermisse ihn trotzdem täglich.  

Ansonsten habe ich viel gelernt. In 2021 hätte ich niemals gedacht, dass ich einfach so eine Podcastfolge aufnehme, bearbeite und dann zur Verfügung stelle. Ich hätte auch nicht gedacht, dass den Podcast mehr als 5 Leute hören. Ich höre sehr oft, dass ich eine angenehme Interviewpartnerin bin und bin stolz darauf. Vielleicht habe ich damit meine Superkraft entdeckt. 😉 

Dieses Jahr habe ich wirklich viel gelesen und auch endlich begonnen “öffentlich” zu schreiben. Ich habe sogar eine Kurzgeschichte bei einem Wettbewerb eingereicht. Das habe ich jetzt öfter vor.  Im Rahmen das NaNoWriMo habe ich ein Buchprojekt begonnen. In die Idee, die dahintersteckt bin ich total verliebt.

„Mein Ziel ist es, ein Leben aufzubauen, von dem ich mich nicht im Urlaub erholen muss.“ Das wollte ich in 2022 umsetzen. Es hat besser geklappt als je zuvor, aber Luft nach oben ist da noch.

Was habe ich mir für 2022 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

Wenn ich es recht überlege, hatte ich auch ohne Jahresrückblog Ziele für 2022.  

  • Podcast: Ich habe es geschafft und meinen eigenen Podcast eröffnet. Heute kann ich mir meinen Blog gar nicht mehr ohne Podcast vorstellen.  Du findest alle Folgen auch bei den gängisten Podcastapps.
  • Selfpublisher: Ich habe in 2021 mein Herz für Selfpublisher entdeckt. Manch einer kann mit ihnen nichts anfangen, teils aus Vorurteilen, teils aus Erfahrung mit Büchern die nicht lektoriert bzw. korrigiert sind. Ich würde mich so sehr freuen, wenn jeder ihnen eine Chance gibt und daher habe ich beschlossen, 2022 unter dem Motto “Push Selfpublishing” laufen zu lassen. Wenn du meinen Podcast hörst, wirst du merken, dass die meisten Gäste Selfpublisher sind.  
  • Eigenes Logo etablieren: Zu Beginn des Blogs hatte ich ein Logo, das aus einem Herz aus Büchern bestand. Das sah total billig aus und war nicht auffällig. Dank Canva habe ich mein türkis für mich entdeckt und mir in 2021 das neue Logo erstellt und meine Posts einheitlich gestaltet.  
  • Mehr Bücher lesen als in 2021: Das habe ich locker geschafft, allerdings weiß ich gar nicht wie. In 2021 habe ich 63 Bücher gelesen und in bis jetzt in 2022 schon 81. Da wir noch ein paar Tage in diesem Jahr verfügbar haben, dazu auch noch Feiertage kommen, schaffe ich sicher noch zwei oder drei Bücher. Das ist ein tolles Gefühl! 

Mein Jahresrückblick 2022

Entstehung meines Podcasts

Podcastbearbeitung mit Herrn Schröder
Podcastbearbeitung mit Herrn Schröder

“Soll ich oder soll ich nicht?”  

“Meine Stimme ist so schrecklich!” 

“Was ist, wenn die Leute es nicht mögen?” 

Diese Fragen kennt ja jeder von uns auf die ein oder andere Weise. Ich habe bereits 2021 zur OBM daran gedacht einen Podcast zu machen, aber ich habe mich nicht getraut. Die Idee, wie ich es aufbauen möchte, war mir schon früh relativ klar: Mein Podcast soll klingen wie ein gemütlicher Plausch auf dem Sofa bei Kaffee und Kuchen oder einem Weinchen.  

Bei mir passiert alles immer ziemlich plötzlich. Ich befasse mich gar nicht so sehr mit den technischen Dingen und lerne im Nachhinein. Also habe ich am 6. März 2022 meine allererste Folge veröffentlicht. Mein erster Gast war Kerstin Groeper. Dieses erste Interview habe nicht nur per Zoom aufgenommen (warum war das eigentlich so?), kaum geschnitten und anschließend in zwei Teile aufgeteilt. Das würde ich heute nicht mehr machen. Mittlerweile habe ich 42 Folgen veröffentlicht.  

Mit der Zeit habe ich die Podcastaufnahmen immer mehr lieben gelernt. Ich mag es einfach mit den unterschiedlichsten Personen über ihre Projekte zu reden und die Liebe zu ihrer Arbeit in ihren Augen und ihren Stimmen zu spüren.  

Nach den Interviews kamen erst die Buchsnacks dazu, in denen Autoren eine kurze Sequenz von ca. 5 Minuten (manchmal auch länger) einlesen, damit interessierte Podcasthörer einen Eindruck davon haben, wie das Buch geschrieben ist. Später kam ich auf die Idee auch Buchvorstellungen anzubieten. Der Vorteil daran ist, dass ich die Bücher, die besprochen werden, nicht selber kennen muss. Ich wollte damit Autor:innen die Möglichkeit geben über ihr Buch zu sprechen und das, was ihnen wichtig ist, los zu werden. Aufgebaut ist es ebenfalls wie ein Interview, allerdings habe ich dazu Standardfragen entwickelt.  

Was soll ich sagen? Der Podcast läuft super! Ich habe eine Warteliste, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Ich habe eher erwartet, dass ich kaum Interviewpartner zusammenkriege. Aber so ist es natürlich viel besser. Du kannst dich also auf viele weitere Interviewpartner in 2023 freuen.  

Podcast „Goethes Bücherreisen“

Logo "Goethes Bücherreisen"
Logo „Goethes Bücherreisen“

Frau Goethe liest, also Heike, hatte im Frühjahr die Idee, dass wir zusammen einen Podcast mit Buchthemen machen könnten. Also haben wir ein kurzes (wirklich ein kurzes!) Brainstorming gemacht und innerhalb von einer halben Stunde 24 Themen zusammengestellt, in denen wir von September 2022 bis August 2023 immer am 1. und am 15. Eines Monats über buchrelevante Themen sprechen.  

Unsere Themen beinhalten nicht nur Themen, die Blogger und Leser interessieren, auch Autoren kommen auf ihre Kosten. Beispielsweise ist ein Thema die Zusammenarbeit mit Autoren oder mit anderen Bloggern.  

Wenn du noch nicht reingehört hast, solltest du das ganz schnell tun, denn die Rückmeldungen von Hörern sind sehr positiv. Ich verspreche dir, dass unsere Folgen nicht so lang sind wie die meines eigenen Podcasts, also für mal eben zu Hören besser geeignet sind. Du findest alle Folgen nicht nur bei den bekannten Apps, sondern auch auf Heikes und auf meiner Seite unter “Goethes Bücherreisen”.  

Blogtouren

Ich liebe Blogtouren! Die Vernetzung untereinander ist mir dabei das Wichtigste.  

Im Februar ging es mit der Blogtour zum ersten Teil der “Töchter der Speicherstadt”-Reihe los. Mehr dazu habe ich im nächsten Punkt geschrieben. Mir ist diese Leserunde in schöner Erinnerung geblieben.  

Im April habe ich “Die Mission des Kreuzritters” von Ulf Schiewe im Rahmen der HOMER Preisverleihung 2022 vorgestellt. Die Blogtour dauerte noch bis zum Tag vor der Preisverleihung am 1. Oktober 2022 an. Kurzlesungen und schriftliche sowie Interviews mit Bewegtbildern haben die Blogtour abgerundet.  

Im August durfte ich an der Blogtour zu “Findelmädchen” von Lilly Bernstein teilnehmen. Den Vorgänger “Trümmermädchen” kannte ich nicht, aber das Buch war auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesbar.  

Virtueller Kaffeeklatsch zur Blogtour „Töchter der Speicherstadt“

Goodies für die geladenen Teilnehmer des Kaffeklatsches
Goodies für die geladenen Teilnehmer des Kaffeklatsches

Als Special zur Blogtour zum ersten Teil der Reihe “Töchter der Speicherstadt” hat Frau Goethe liest ein virtuelles Kaffeetrinken mit Anja Marschall organisiert. Das Schöne daran war: Wir Bloggerinnen haben Gäste eingeladen und jeder Gast sowie die teilnehmenden Blogger bekamen vorab von Anja Marschall einen kleine Kaffeeprobe sowie einen persönlichen Gruß zugesendet.  

Zoom habe ich in der Pandemiezeit zu schätzen gelernt. Nur so war es möglich, dass wir uns aus allen Ecken Deutschlands zuschalten konnten und nicht nur dem Interview, das Heike mit Anja Marschall geführt hat, folgen konnten, sondern auch noch Ausführungen über historische Gebäude und Orte, die im Buch vorkommen. Außerdem konnten wir natürlich auch mit Anja direkt in Kontakt treten.  

Du kannst den Kaffeeklatsch auf dem Blog von Frau Goethe liest in ihrem Podcast anhören. Es ist übrigens eine der am meisten gehörten Folgen ihres Podcasts.  

Doch-Nicht-Messe Leipzig 2022

abendliche Lesung im Landgericht Leipzig
abendliche Lesung im Landgericht Leipzig

Die Reise nach Leipzig hatte ich bereits im Oktober oder November 2021 geplant und mich total meine allererste Messe als Bloggerin gefreut. Wir wissen alle, dass sie kurzfristig abgesagt wurde und die meisten Leute ihre Reise nach Leipzig abgesagt haben.  

Damit wollten Heike von Frau Goethe liest, Manuela von Lesenswertes aus dem Bücherhaus und ich uns nicht zufriedengeben und haben uns dann trotzdem in Leipzig getroffen und drei wunderschöne Tage verbracht, die wie im Flug vergingen.  

Homer historische Literatur e. V.

Shortlist Goldener HOMER 2022
Shortlist Goldener HOMER 2022

Im Frühjahr wurde ich Fördermitglied vom Verein “HOMER historische Literatur e. V.” 

Du kennst den Verein noch nicht? Dann solltest du mal die Homepage besuchen. Mittlerweile hat der HOMER zahlreiche Mitglieder, die meisten davon sind Autoren. In regelmäßigen Abständen findet der Stammtisch statt, in dem sich Autoren, Blogger und andere Mitglieder austauschen können.  

Weiter oben habe ich die Blogtour zur Preisverleihung des goldenen Homer erwähnt. Der goldene Homer wird einmal im Jahr verliehen und krönt drei Autor:innen, die ein Buch geschrieben haben, das in der Zeitspanne spielt, die in der jeweiligen Ausschreibung genannt ist. Leider sind bisher noch keine Selfpublisher zugelassen, ich hoffe aber, dass das irgendwann einmal der Fall ist.  

Gewonnen haben in diesem Jahr:  

Mörderische Schwestern e. V. & Bad Vilbel

Welcome Mail "Mörderische Schwestern e. V. "
Welcome Mail „Mörderische Schwestern e. V. „

Wenn du gerne Krimis liest, hast du den Namen “Mörderische Schwestern” sicher schon ab und an mal gehört. Ich wusste bis zum Frühjahr gar nicht, dass ich auch als Bloggerin Mitglied werden kann.  

Im Sommer flatterte eine Einladung zur Vollversammlung der Mörderischen Schwestern ins Haus. Sie sollte in Bad Vilbel bei Frankfurt stattfinden und einigen Mehrwert bieten. Also habe ich mich angemeldet und rückblickend freue ich mich über diese Entscheidung. Ich habe nicht nur einige Mörderische Schwestern kennengelernt (Ulla von Ullas Leseecke endlich mal live und nicht per Zoom), sondern auch zwei Workshops mitmachen dürfen: Einmal Blutspurenanalyse und einmal Gesichtsrekonstruktion. Den Abend nach der Vollversammlung fand eine Ladies Crime Night (LCN) in Bad Vilbel statt, die ich mir natürlich auch angesehen habe.  

Falls du die LCNs noch nicht kennst, habe ich eine kurze Erklärung für dich: An dem jeweiligen Abend lesen mehrere Autorinnen ca. 7 Minuten aus einem ihrer Bücher oder Kurzgeschichten. Meist wird der Abend von Musikern begleitet. Du solltest mal die Augen offenhalten, ob du bei dir eine LCN besuchen kannst. Es lohnt sich auf jeden Fall.  

Erste Schreibversuche & Blog „Nadines Schreibwerkstatt“

Blog "Nadines Schreibwerkstatt"
Blog „Nadines Schreibwerkstatt“

Vielleicht hast du es schon mitbekommen: Ich schreibe selber auch total gerne. NIcht nur Rezensionen, sondern auch Geschichten. Bisher bin ich aber nie über Kurzgeschichten hinausgekommen. Ich habe mir einfach niemals vorstellen können, eine große lange Geschichte zu schreiben.  

Gerade heute, an dem Tag, an dem ich diesen Beitrag schreibe, habe ich Folgendes in meinen Erinnerungen bei Facebook gesehen: 

Facebook-Beitrag vom 16.12.2022
Facebook-Beitrag vom 16.12.2022

Ich wollte schon im letzten Jahr beim NaNoWriMo mitmachen, aber ich habe mich nicht getraut. Warum auch immer man sich nicht traut, wenn man etwas für sich allein im stillen Kämmerlein macht, erschließt sich mir nicht, aber es war so. Dieses Jahr habe ich es dann getan! Ich habe meine erste eigene Geschichte angefangen zu schreiben. Und ich bin lange noch nicht am Ende angekommen, wie man sich sicher denken kann. Unterstützt hat mich dabei der Kurs „Schreib dein Buch“ vom Bookerfly Club.  

Ich mache immer mal wieder beim #writingfriday von Elizzy von read books and fall in love mit und primär dafür habe ich mir einen eigenen Blog für meine Schreibübungen erstellt. Vielleicht sehe ich in ein paar Jahren mal Fortschritte 😉   

Fernkurs „Kreatives Schreiben“

Anmeldebestätigung Laudius "kreatives Schreiben"
Anmeldebestätigung Laudius „kreatives Schreiben“

Mein Entschluss für 2022 stand schon in 2021 fest: Ich muss dringend selber schreiben lernen. Also habe ich mich ein wenig schlau gemacht, wo ich Grundlagen lerne. Schnell war klar, dass ich einen Fernkurs bei der Laudius Akademie zum Thema “kreatives Schreiben” absolvieren möchte.  

Der Vorteil ist hier, dass durch alle Genres weg gelehrt wird. Zu Beginn musste ich nur einen spannenden Anfang schreiben, dann beispielsweise eine Kürzestgeschichte, von der ich gar nicht wusste, dass es sowas auch gibt. Meine letzte Aufgabe war eine Reportage, die ich über “Recklinghausen leuchtet” geschrieben habe und als nächstes lerne ich etwas über Rezensionen. Da bin ich gespannt, ob mich diese Lektion weiterbringt.  

Insgesamt sind es über 30 Lehrhefte, die ich durcharbeiten werde und ich muss auch Gedichte, Kinderbücher bzw. -geschichten oder Haikus schreiben. Davor gruselt es mich ein wenig. Aber Spaß macht es auch irgendwie.

Mein Buchprojekt nimmt täglich mehr Form an. Nun muss ich das alles nur noch aufschreiben.

SuB-Abbau 2022

Im aktuellen Jahr habe ich das erste Mal beim SuB-Abbau von Frau Goethe liest mitgemacht. Das ZIel ist es, 12 Bücher – also jeden Monat eins – aus dem SuB zu lesen. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich es NICHT geschafft habe.  

Um es uns Teilnehmern einfacher zu machen, hat an jedem zweiten Montag im Monat ein Zoom-Treffen stattgefunden, bei dem wir 50 Minuten, jeder für sich, sein SuB-Buch gelesen haben. Ich habe manchmal geschummelt und lieber mein aktuelles Buch weitergelesen, weil wieder ein Rezensionstermin bevorstand. Sonst hätte ich meine 12 Bücher sicher geschafft. Nach dem Silent Reading haben wir immer noch eine kleine Quatschrunde eingelegt. Das war dann immer der perfekte Abschluss für den jeweilgen Montag.  

In 2023 wird es die Aktion ebenfalls geben. Du kannst dich darüber bei Frau Goethe liest informieren.  

Blog Campus

Auch für Blogger hat sich Heike etwas überlegt, nämlich den Blog Campus. Er findet immer an einem Samstag im Monat statt und man lernt alles Mögliche übers Bloggen.  

Am wichtigsten waren für mich beispielsweise Themen wie Contentplanung oder wie man ansprechende Bilder für Social Media erstellt.  

Ich habe festgestellt, dass es nicht schaden kann, sich beim Blog Campus einzuwählen, auch wenn man glaubt, dass man schon alles weiß. Ich habe öfter mal Aha-Erlebnisse gehabt, schon allein deswegen, weil auch ein Austausch zwischen den Teilnehmern stattfindet, bei dem ich schon interessante Denkanstöße bekommen habe.  

Wenn Du Interesse daran hast, komm doch einfach mal vorbei. Ich habe mal eine Übersicht über die Themen für 2023 für Dich:   

Zeilentraum-Event 2022

Aufsteller "Zeilentraum"
Aufsteller „Zeilentraum“

Im November habe ich bei der Podcastaufnahme mit Heidi Troi zufällig erfahren, dass es eine Messe ganz um die Ecke von mir gibt: Zeilentraum in Dortmund. Sie fand im Best Western Hotel in Dortmund am Flughafen statt. 

Ich hatte Glück und konnte zwei Wochen vor dem Event noch ein Ticket ergattern. Während einiger Gepräche mit anderen Teilnehmern der Messe fand ich heraus, dass viele schon darauf gewartet haben, dass die Messe nach Corona endlich wieder stattfindet und dass die Tickets tatsächlich ausverkauft waren.  

Organisiert wird die Messe von Emma Smith und Kimmy Reeve. Beide sind Autorinnen und wollten nach eigener Aussage ein Treffen schaffen, bei dem Autor:innen und Leser:innen in familärer Runde zusammenkommen. Das ist richtig gut gelungen! Zu Gast waren Autor:innen, die zum Teil im Rahmen von Lesungen oder Meet and Greet zur Verfügung standen.  

Die wenigen, aber liebevoll gestalteten Stände der einzlenen Autor:innen luden nicht nur zum Schmökern ein, sondern ließen auch das ein oder andere Pläuschchen zu. Ich konnte zudem weitere Gäste für meinen Podcast gewinnen. Da darfst du sehr gespannt drauf sein.  


Mein 3 liebsten eigenen Blogbeitäge des Jahres


Mein Jahr 2022 in Zahlen

Ich lasse dazu mal Bilder sprechen.

Blog am 17.12.2022
Blog am 17.12.2022

Instragram 16.12.2022
Instragram 16.12.2022

Facebook 16.12.2022
Facebook 16.12.2022


podcaster.de 16.12.2022
podcaster.de 16.12.2022

Was 2022 sonst noch so los war

Ich war in der Zeitschrift "Lesen" :-)
Ich war in der Zeitschrift „Lesen“ 🙂

Gast für den Podcast meines Arbeitgebers
Ich war Gast für den Podcast meines Arbeitgebers. 🙂

Extraschicht am 25.06.2022
Extraschicht am 25.06.2022

Seit Juli 2022 bin ich zusammen mit zwei Kolleginnen und Elly Corporate Influencer für meinen Arbeitgeber.
Seit Juli 2022 bin ich zusammen mit zwei Kolleginnen und Elly Corporate Influencer für meinen Arbeitgeber.

Welcome-Back-Party vom Wohnkonzept II nach der Überschwemmung des Gebäudes im Juli 2021.
Welcome-Back-Party vom Wohnkonzept II nach der Überschwemmung des Gebäudes im Juli 2021.

Endlich wieder Formentera nach fünf Jahren.
Endlich wieder Formentera nach fünf Jahren.

Der schlimmste Tag in 2022: 16. September 2022 - Fry, mein Herzenskater hat mich nach über 16 Jahren  für immer verlassen.
Der schlimmste Tag in 2022: 16. September 2022 – Fry, mein Herzenskater hat mich nach über 16 Jahren für immer verlassen.

Endlich haben wir auch im Büro ein offenes Bücherregal. :-)
Endlich haben wir auch im Büro ein offenes Bücherregal. 🙂
Kurzurlaub in Papenburg mit den zwei Beisten. ❤

Die Madame ist eingezogen. Erst mussten die Jungs sich an sie gewöhnen, aber nun mögen sie sich.
Die Madame ist eingezogen. Erst mussten die Jungs sich an sie gewöhnen, aber nun mögen sie sich.

Tagesausflug nach Dusiburg. So schön ist das Ruhrgebiet.
Tagesausflug nach Dusiburg. So schön ist das Ruhrgebiet.

Weihnachtssingen auf Schalke :-)
Weihnachtssingen auf Schalke 🙂

Meine Ziele für 2023

  • Im April werde ich (diesmal hoffentlich wirklich!) zur Buchmesse nach Leipzig fahren. Das Hotel ist gebucht, die Bahnfahrkarten ebenfalls. Jetzt muss ich nur noch abwarten, bis ich mich akkreditieren lassen kann.  
  • Das Gleiche gilt für die Buchmesse in Frankfurt im Oktober. Ich bin einfach so gespannt drauf, ob mir der Trubel gefallen wird
  • Ich möchte endlich mal meinen Netgalley-SuB abbauen, der seit Jahren immer weiter angestiegen ist und immer nur minimal abgebaut wird.
  • Ich habe mir vorgenommen, mindestens vier englische Bücher in 2023 zu lesen. Vor langer Zeit konnte ich mal richtig gut Englisch, davon ist fast nichts übrig. Ich denke, ein Buch im Quartal sollte möglich sein.  
  • Außerdem möchte ich an meinem Buch weiterarbeiten. Ich habe ungefähr 1000 Ideen dazu und weniger Zeit als ich dafür brauche.  

Mein Motto für 2023 lautet: “Planung ist alles” 🙂 

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Neuanfang auf dem Kreuzfahrtschiff & Interview mit der Autorin

Zwischen Meer und Sternen von Jennifer Summer

Zum ersten Mal habe ich von Jennifer Summer gehört, als ich als Bloggerin bei der OBM 2021 teilgenommen habe. Eigentlich sind Bücher, die unter 300 Seiten lang sind, gar nicht mein Ding und so richtige Mädchenromane lese ich nur ganz selten. Gereizt hat mich, dass „Zwischen Meer und Sternen“ als Reiseroman ausgewiesen wird und die Autorin Reisejournalistin ist.

Julie arbeitet nach der Trennung von ihrem Freund auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff als Reiseleiterin. Eigentlich ist sie Journalistin, aber das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Erst wird sie gekündigt und dann geht ihr Freund auch noch fremd, was zu besagter Trennung geführt hat. Ihr erster Impuls ist Flucht, denn in ihren Augen ist ihr Leben ein einziger Scherbenhaufen. Auf der Golden Crown lernt sie den Staff Chief Sergej kennen, der versucht sie zu verführen und der charmante Kunsthändler Jaques wirbt ebenfalls um sie.

Was laut Klappentext auf den ersten Blick wie ein kitschiger Liebesroman wirkt, kommt als Lebensfindungs- und Reiseroman daher. Natürlich ist die Sache mit der Liebe bzw. der Verliebtheit auch enthalten und auch ein wenig Klischee, aber nicht in dem Maße, dass ich das Buch abbrechen wollte. Ganz im Gegenteil, die Handlung beinhaltete sogar ein paar Krimielemente, die die ganze Geschichte spannend machen. Auf gut 200 Seiten kann man nicht erwarten, dass die Charaktere eingehend beleuchtet werden, aber die Autorin hat es geschafft, dass ich sowohl Julie als auch einige der Nebencharaktere lieb gewonnen habe. Ich hätte mir gewünscht, dass das ganze Buch noch mehr in die Tiefe gegangen wäre, was aber an meiner persönlichen Vorliebe liegt, Charaktere eingehend und in allen Facetten kennen und vor allem lieben zu lernen.

Die Stationen des Kreuzschiffes, die unter anderem in Gibraltar, La Gomera oder Lissabon angesiedelt waren, haben in mir Fernweh ausgelöst. Hier kannst du dir die Stationen der Golden Crown ansehen. Jennifer Summer hat es gut verstanden die Geschichte und auch die Umgebungsbeschreibungen der Orte in die Geschichte einzuweben, da Julie als Reiseleiterin interessante Eckdaten zu den Orten an ihre Passagiere weitergeben muss. Interessant war zudem, wie das Leben auf Deck hinter den Kulissen aussieht.

Wenn du Fernweh hast, was nach zwei Jahren Corona durchaus verständlich ist, kann ich dir guten Gewissens „Zwischen Meer und Sternen“ empfehlen. Am besten nimmst du dir ein Glas Rotwein dazu oder ein kühles Bier und genießt die Zeit mit diesem wunderbaren Buch. Ich habe es übrigens an einem Tag verschlungen.

Das Buch wurde mir von Jennifer Summer zur Verfügung gestellt. Dafür bedanke ich mich herzlich. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, kannst du dir eine Lesung mit Musik zu „Zwischen Meer und Sternen“ ansehen. Ein Instagram-Live (Reisen bewegt) mit Charlotte Taylor findest du hier.

Wenn du mehr über die Autorin erfahren möchtest, kannst du mit ihr auf ihrer Homepage ihre Reiseziele erforschen.  Infos über ihre Bücher findest du dort natürlich ebenfalls.

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Seiten: 216

Erscheinungstermin: 31. März 2021

Herausgeber: Independently Published

ISBN: 979-8731364744

Preis: 9,95 € (Taschenbuch), 3,99 € (E-Book) oder kostenlos im Rahmen von Kindle unlimited

Über die Autorin (Quelle: Amazon):

Rio de Janeiro oder Tokio? Longyearbyen oder Auckland? Jennifer Summer folgt dem Fernweh in viele Ecken der Welt. In ihren Romanen kehrt die hauptberufliche Reisejournalistin (u. a. FAZ) in guter Begleitung an die faszinierendsten Orte zurück: Ihre Protagonistinnen sind starke Frauen mit Gefühl. Und natürlich treffen sie spannende Männer …

In Jennifer Summers Reiseromanen geht es aber nicht nur um eine spannende Liebesgeschichte mit Happy End: Da sie alle Schauplätze persönlich kennt, kann man sich mit ihren abwechslungsreichen Storys authentisch wegträumen und bekommt konkrete Tipps für den nächsten Urlaub. Alle Reiseromane können unabhängig voneinander gelesen werden. Liebgewonnene Figuren tauchen aber auch wieder auf.

Jennifer Summers Wahlheimat sind die Elbtalauen bei Hamburg. Doch spätestens alle paar Monate zieht es sie wieder hinaus, um mit Schiff oder Campervan die Welt zu entdecken. Das nächste Buch erscheint im Winter 2021/22 und spielt auf Sizilien sowie im afrikanischen Bijagos-Archipel. Aktuelles von Jennifers Reisen und unveröffentlichte Leseproben gibt es unter http://www.jennifersummer.de/newsletter.

Interview:

Liebe Jennifer,

ich danke Dir, dass Du Dich bereit erklärt hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. 

Sehr gern, liebe Nadine! Danke, dass ich bei dir zu Gast sein darf!

Julie arbeitet in „Zwischen Meer und Sternen“ auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff. Wie sehen denn Deine Reisen aus? Erkundest Du alleine die bereisten Orte oder hast Du lieber jemanden dabei, der sich auskennt?

Als Reisejournalistin bin ich mal allein und mal in Gruppen unterwegs. Dann ist alles durchorganisiert, das ist natürlich sehr bequem. Aber lieber erschließe ich mir eine Destination auf eigene Faust. Wenn es eine Sprachbarriere gibt, buche mir auch mal einen Guide. So habe ich es zum Beispiel in Japan gemacht.

Ich gehöre zu den Menschen, die gerne Orte abseits des Tourismus sehen möchten. Wie ist das bei Dir? Ich könnte mir vorstellen, dass Du als Reisejournalistin gerade die nicht vom Tourismus geprägten Orte für deine Berichte aussuchst.

Orte, an die nicht jeder reist, reizen mich natürlich auch besonders. Aber sie stellen oft auch eine Herausforderung dar. Ich würde zum Beispiel unglaublich gern das Kulturerbe Saudi-Arabiens sehen. Seit Sommer 2019 darf man als Frau dort auch allein reisen, ich muss nur noch den Mut finden.

Wie bereitest Du Dich auf ein neues Ziel vor? Liest Du auch Reiseführer oder nutzt Du andere Quellen?

Gute Reiseführer liefern prima Basiswissen. Ich lese aber auch sehr gern Artikel von Kollegen oder Reiseblogs. Bei speziellen Fragen kann man auch gut in Foren recherchieren. Zur allgemeinen Einstimmung dürfen Youtube-Videos und Reiseromane nicht fehlen.

Welches war die Reise, die Dir bisher am meisten in Erinnerung geblieben ist? Sei es, weil etwas aufregendes vorgefallen ist oder weil es einfach nur total schön war oder oder oder…

Schwierige Frage, es gibt so viele großartige Erinnerungen. Indien werde ich nie vergessen – mit zwei Kolleginnen nachts in Mumbai verlaufen und von beeindruckenden indischen Ladies gerettet. Eine Eisbärenmama säugt zwei Babies in der Arktis. Das Geräusch der Brüllaffen im Dschungel von Costa Rica. Die Sanftmut der Menschen in Myanmar. Aber auch die unglaubliche Natur Norwegens, die ich letzten Herbst mit dem Camper erfahren durfte.

Welcher Ort fehlt Dir noch in Deiner Liste, den Du unbedingt noch sehen musst und bisher noch keine Gelegenheit dazu hattest?

Kaum zu glauben, aber ein ganz klassisches Ziel fehlt mir noch: Ich war noch nie in Südafrika! Die „Big Five“ stehen ganz oben auf meiner Liste. Außerdem möchte ich gerne mal nach Georgien, nach Jordanien, nach Israel … Es gibt noch so viel zu entdecken!

Hast Du je überlegt auch in anderen Genres zu schreiben? Mir würde zum Beispiel ein Reisebericht mit Anekdoten über Einheimische oder besondere Orte mit entsprechenden Fotos einfallen.

Reisereportagen mit Fotos erstelle ich gerne für Zeitungen und Magazine. Ich habe auch schon mal überlegt, ob ich meine interessantesten Reisetagebücher samt Fotos veröffentliche. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob so etwas wirklich viele Fans findet.

Fiktionale Geschichten mit real besuchten Orten zu verknüpfen, erschien mir als bessere Alternative. Mein Romandebüt im Bereich Cosy Crime war eine großartige neue Herausforderung. Doch spannende romantische Geschichten mag ich noch lieber.

Hast Du selber Erfahrungen als Reiseleiterin gemacht oder bist Du selber diejenige, die Orte bereist? Du beschreibst ja in „Zwischen Meer und Sternen“ einige Begebenheiten von hinter den Kulissen auf dem Kreuzfahrtschiff. Oder hast Du da Quellen? 😉

Ich war in den letzten Jahren viel mit Kreuzfahrtschiffen unterwegs und habe die Crewmitglieder ausgefragt, wie es hinter den Kulissen wirklich ist. Da tut sich eine spannende Parallelwelt auf, von der die Passagiere keine Ahnung haben. Wenn ich früher von der Möglichkeit gewusst hätte, als Reiseleiterin an Bord zu arbeiten, hätte ich sie mit Sicherheit genutzt.

Wie sind Deine Erfahrungen als Selfpublisher? Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so ganz einfach ist, die Bücher an den Leser zu bringen, weil bei normalen Lesern (damit meine ich die, die keine Vielleser sind) oft nur Bücher gekauft werden, die in Buchläden ausliegen oder die auf Bestsellerlisten stehen.

Durch E-Reader wie Tolino oder den Kindle bekommen Selfpublisher mehr Sichtbarkeit. Immer mehr Lesende aller Altersklassen nutzen diesen bequemen Weg zur Lektüre. Gerade Fernwehherzen lesen gern digital, das hilft mir natürlich enorm. Zugegeben: Es ist nicht ganz einfach, den gesamten Produktionsprozess vom Lektorat über das Cover bis hin zum Marketing selbst zu managen. Aber es macht auch eine Menge Spaß!

Im März wird ein neues Buch von Dir erscheinen. Magst Du mir schon erzählen, worum es in dem Buch geht?

Natürlich, sehr gern! Reiseleiterin Katja brennt für ihren Job an Bord von Luxus-Kreuzfahrtschiffen, bis sie plötzlich durch eine Affäre mit dem sizilianischen Offizier Antonio schwanger wird. Die freiheitsliebende Wahlhamburgerin schnuppert in das süditalienische Familienleben, ist aber rasch überfordert und flieht auf die Bijagos vor der Küste Afrikas …

Die Inselwelt Guinea-Bissaus gehört zu den am wenigsten besuchten Regionen der Welt und hat mich auf meiner letzten Reise vor Corona sehr fasziniert. Die Menschen leben Matriarchat und Voodoo-Glauben, das ist der perfekte Stoff für eine spannende Geschichte über eine starke Frau.

Was wünschst Du Dir von den Lesern Deiner Bücher? Gerade im Hinblick auf deren Meinung zum Buch oder ähnlichem?

Ich möchte meinen Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, vom heimischen Lesesessel aus die Welt mit allen Sinnen zu entdecken, getreu dem Motto #reisenbewegt. Jede Reise – egal ob auf den Seiten eines Buches oder im echten Leben – bringt uns näher zu uns selbst. Ich möchte unterhalten und Mut machen, das Leben und die Welt zu genießen, denn es gibt so viel Schönes da draußen!

Wenn ich Rückmeldungen von Lesern bekomme, ist das das Größte für mich. Ich bin dankbar für jedes Feedback und freue mich über jede Antwort auf meine Reisepost unter www.jennifersummer.de sowie jede positive Bewertung auf Amazon. Besonders wertvoll empfinde ich den direkten Austausch auf Instagram – mit Lesenden und Bloggenden! Das ist eine wundervolle Community. Vielen Dank für eure großartige Unterstützung!

Eine Gabe, die Leben verändern kann

Hinter deiner Wirklichkeit: Die Bürde des Engels von Marco A. Rauch

Ein Mann, der eine besondere Gabe hat, durch die er todkranke Menschen heilen kann. Das klang interessant. Während des Lesens habe ich hin und her überlegt, ob mir das Buch wirklich gefällt, aber dann kam das Ende und das hat mich für alles entschädigt, was für mich nicht ganz rund war.

Markus entdeckt zufällig, dass er in der Lage ist todkranke Menschen zu heilen. Als ihn ein Schicksalsschlag trifft, entscheidet er, dass er diese Gabe an krebskranken Kindern ausüben wird. Seine beste Freundin Daniela ist der einzige Mensch, der davon weiß. Sie ist sein Anker in der Welt, denn er hadert sehr mit seinem Schicksal. Wo die Story hingeht und was daran so besonders ist, fragst du dich jetzt? Am besten liest du es selbst.

Markus ist ein Mensch, der alles durchdenkt, der damit hadert, dass er nicht jeden retten kann und er droht daran zu zerbrechen. Mir war es ein wenig too much, dass er von seiner Freundin Daniela ununterbrochen in den Himmel gelobt wurde.  Daniela ist eher die taffe Frau, die alles im Griff hat, dabei ist sie herzlich und authentisch. An irgendeinem Punkt hatte ich nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern auch einige der Nebencharaktere in mein Herz geschlossen ohne es bemerkt zu haben. Man merkt ganz deutlich, dass nicht nur Markus, sondern auch der Autor ein Herz für Kinder haben.

Ein paar Kritikpunkte habe ich dennoch: Einige der Dialoge kamen mir zu hölzern rüber, besonders zu Beginn des Buches. Ich habe mich auch gefragt, ob es überhaupt möglich ist für einen Besucher, der offiziell nur die Kinder bespaßt, die gesamte Krankengeschichte des jeweiligen Patienten zu erfahren. Gibt es keine ärztliche Schweigepflicht mehr? Zudem fand ich die einzelnen Kapitel viel zu lang, das mag aber an meiner persönlichen Präferenz liegen, denn ich unterbreche das Lesen gerne erst zum Ende eines Kapitels. Manches Mal kämpfen in Markus die verschiedenen Gedanken miteinander. Meiner Meinung nach hätte es das nicht gebraucht, denn durch die Handlungen, den Hintergrund und die Vorgeschichte konnte ich mir auch ohne diese Gedanken gut vorstellen, in welchem Zwiespalt er steckt.

Die Hintergründe und Vorgeschichten zu den jeweiligen Begebenheiten wurden nach und nach in Rückblicken enthüllt, so dass immer eine gewisse Spannung aufrecht erhalten wurde. Die medizinischen Begriffe, die Markus in seiner ehrenamtlichen Arbeit bei den Kindern gesagt bekommt, wurden gut beschrieben, so dass ich mir als Laie vorstellen konnte, was da gerade im Argen liegt. Mir ist aber besonders positiv aufgefallen, dass Markus nicht wie der Superheld alle Menschen einfach problemlos heilt, sondern dass es auch Menschen gibt, denen er nicht helfen kann, so dass hier nicht die perfekte Welt vorgegaukelt wurde. Grundsätzlich war die Stimmung im Buch entspannt,  was vor allem dadurch entstanden ist, weil Markus ein sehr naturliebender Mensch ist, der gerne mit sich allein ist. Das hat dem Buch auf eine Art Ruhe verschafft.

Für alle, die an Hoffnung glauben und eine Geschichte lesen möchten, die zuversichtlich stimmt, ist „Hinter deiner Wirklichkeit“ genau das richtige. Allerdings solltest du kein Problem damit haben, dass der Protagonist an eine höhere Macht glaubt, denn der Glaube daran kommt einige Male im Buch vor.

Wenn du dich über den Autor informieren möchtest, kannst du dich auf seiner Homepage umsehen. Für „Hinter deiner Wirklichkeit“ hat er eine eigene Hompage erstellt, die interessante Hintergründe zum Buch bereit hält und sehr liebevoll gestaltet ist. Es gibt auch noch einen zweiten Teil „Das Spiel der Mächte“. Die Reihe ist als Trilogie ausgelegt.

Ich habe das Buch vom Autor bereit gestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Seiten: 308

Herausgeber: Books on Demand

Erscheinungstermin: 8. Dezember 2021

ISBN: 978-3755756392

Preis: 11,90 € (Taschenbuch), 4,90 € (E-Book) oder kostenlos im Rahmen von Kindle Unlimited

Über den Autor (Quelle: Amazon):

Marco Anders Rauch wurde 1976 in Erlangen geboren. In der Vergangenheit hat er für unterschiedliche Verbraucherportale Produktrezensionen verfasst. Darüber hinaus hat er eine Zeit lang nebenberuflich Texte in Deutsch für ein IT-Unternehmen geschrieben und englische Texte ins Deutsche übersetzt. Der gelernte Fotolaborant hat im Laufe seines Berufsweges eine Ausbildung zum Pflegehelfer absolviert und einige Jahre in dem Bereich gearbeitet. Seit 2010 beschäftigt er sich im Bereich der Medizintechnik mit kranken Menschen und verwebt seine Eindrücke aus der Praxis teilweise mit in die Geschichten.

Marco A. Rauch